Freitag, 23. Dezember 2011

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch! :-)

Morgen ist schon wieder Weihnachten! Und alles kam so überraschend. Wir hatten wieder keine Gelegenheit, uns auf dieses unvorhergesehene Ereignis vorzubereiten. Es hat uns überfallen wie eine Grippepedemie oder ein Schnupfen, womit ja keiner gerechnet hat.

Aber wir lassen uns nicht unterkriegen. Wir nehmen mutig die Herausforderung an und werden auch dieses Weihnachten genießen ....... nachdem alle Einkäufe getätigt sind, die Geschenke eingepackt, das Essen vorbereitet und die Kleidung für die Festbesuche herausgesucht.

Die Plätzchen sind sowieso schon irgendwie vor Weihnachten alle einem rätselhaften Phänomen zum Opfer gefallen. Manche schieben es auf die Weihnachtsmaus, andere wiederum glauben an Sublimation, weil die Plätzchen auf diese unerklärliche Weise so schnell verschwinden. Wo doch alle so offensichtlich an dieser Tatsache unschuldig sind.

Aber auch der Weihnachtsbraten und andere Genüsse werden wieder den Weg alles Irdischen gehen und sich nach dem Fest höchstens noch auf den Rippen und an den Hüften wiederfinden, wo wir für unsichere Krisenzeiten einen kleinen oder größeren Polster angelegt haben. ;-)



Ich hoffe, ihr könnt die Weihnachtszeit auch genießen und den Stress, der sich doch ein bisschen einstellt, auch humorvoll nehmen.

Wenn ihr Muße und Lust habt, könnt ihr ja - wieder einmal - auf dem wunderschönen Märchenblog von Beatrice Amberg vorbeischauen, wo es auch einige Geschichten von mir anzuhören gibt: Ein Wintermärchen, Eine Weihnachtsgeschichte und Der Schneemann im Kinderzimmer, eine Kindergeschichte.

Doch vor allem gefallen mir die klassischen Märchen, die man dort anhören kann. Wer mich kennt, weiß, welch großer Märchenfan ich bin. Ich denke, dazu wird man nie zu alt ;-)

Euch allen wünsche ich von Herzen frohe und besinnliche Weihnachtstage! Habt ein schönes Fest und friedliche Urlaubstage, wünscht euch eure Irmgard

Freitag, 16. Dezember 2011

Weihnachtspost aus Japan - wie haltet ihr es mit der Weihnachtspost?



Als ich gestern in unseren Briefkasten schaute, war unter der üblichen Post ein Briefumschlag aus Japan dabei. Ich freute mich sehr über die schöne Weihnachtskarte, die Akiko, eine langjährige Bloggerfreundin und seit einiger Zeit auch Übersetzerin meiner Geschichten, mir und meinem Mann geschickt hat. Danke, liebe Akiko! Die Karte an sie habe ich heute auf den Weg gebracht.

Die andere Weihnachtspost wird dieses Wochenende geschrieben und auch zur Post gebracht. In manchen Jahren habe ich das Schreiben dieser Weihnachtskarten etwas vernachlässigt, bin aber wieder ein freudiger Fan dieses Brauches geworden.

Wie freut man sich doch, wenn heute, in Zeiten von SMS und E-Mails, einmal ein geschriebener Brief oder zumindest eine Karte mit einem kurzen Gruß von lieben Menschen kommt! Heute bekamen wir erst wieder zwei Weihnachtskarten, über die wir uns sehr freuten. Es ist aber auch eine Freude, selbst diese Karten zu schreiben, sie weihnachtlich zu verzieren oder gar mit selbst gebastelten Elementen zu schmücken.

(Neuschnee bei Weiden - Oberpfalz/Bayern)

Wie haltet ihr es mit der Weihnachtspost? Seid ihr dazu übergegangen, eure Grüße telefonisch, per SMS oder Mail zu schicken? Oder schreibt ihr nach wie vor eure Weihnachtsgrüße per Karte oder Brief? - Es würde mich freuen, eure Antworten dazu hier zu lesen.

(Weihnachtsdeko in Heilbronn/BW in einem Einkaufszentrum)

In der nächsten Woche werde ich meine letzten Besuche vor Weihnachten auf euren Blogs machen. Es tut mir leid, dass ich mich so wenig hier gemeldet habe, aber Etliches hat mich davon abgehalten, in Ruhe dem Internet zu frönen. Die Zeit vergeht außerdem wie im Flug, auch wenn ich mich nicht diesem Vor-Weihnachts-Stress unterwerfen will, der überall herrscht.

(Weihnachtsdekoration beim Rathaus in Eschenbach - Oberpfalz/Bayern)

Ich denke, ihr seid alle momentan ein bisschen stärker außerhalb der virtuellen Welt eingebunden. Eine schöne Vor-Weihnachtszeit, mit besinnlichen Momenten zwischen all der Hektik, wünscht euch Irmgard

Montag, 28. November 2011

Kindheit im Paradies

Vor kurzem bekam ich überraschend eine Büchersendung zugeschickt. Karl Miziolek, ein lieber langjähriger Bloggerkollege, hat mir sein neuestes Buch Meine Kindheit im Paradies zugeschickt. Ich war, wie gesagt, sehr überrascht und auch erfreut darüber, wollte ich es doch sowieso bei ihm bestellen. Er hatte schon im Vorfeld auf seinem Blog darüber berichtet. Ich kenne schon einige seiner Veröffentlichungen, die er im Eigenverlag herausbringt.

Er hat auf seinem Blog wundervolle Wort-Bild-Kombinationen, und dort kann man auch verschiedene Kurzgeschichten von ihm lesen (Der Stuhl und eine Reisegeschichte, für die man allerdings per Mail das Passwort bei ihm anfordern muss). Seine neueste Kurzgeschichte, die man dort kostenlos und sofort lesen kann, heißt Advent, in der er mit warmen Worten die Adventszeit in seiner Kindheit beschreibt.

Beim Lesen der Geschichte "Advent" bekommt man eine kleine Ahnung davon, was in seinem Buch zu lesen ist. Er beschreibt im Buch auf sehr warmherzige Art seine Kindheit, die er größtenteils im Waldviertel verbracht hat, einem Gebiet im nördlichen Niederösterreich. Teils spielt die Geschichte auch in Wien, seiner Geburtsstadt, in der er auch Teile seiner Kindheit verlebt hat.

Damals war eine schwere Zeit, die Zeit während des zweiten Weltkrieges und danach. Doch die hat ihn weder hart noch bitter gemacht. Man merkt vielmehr durch alle Zeilen hindurch Karls Dankbarkeit für eine trotz allem schöne Kindheit bei liebevollen Menschen: Mutter, Großeltern und andere Verwandte.

Es werden auch weniger schöne Situationen geschildert, die es eben damals auch gab, aber eben ohne Bitterkeit, sondern mit der Milde, die wohl auch das Alter mit sich bringt. Aus der Erinnerung sieht man Manches eben abgeklärter denn als Kind. Schön fand ich die Schilderung der Abenteuer und Streiche, die er mit seinen Cousins ausgeheckt und ausgeführt hat.


Man merkt, wie sehr ihm gerade das Leben auf dem Land gefallen hat, wo er freier sein konnte, als in der Hauptstadt Wien - auch wenn auch die Kinder viel mithelfen mussten.

Vor meinen Augen ist durch Karl Mizioleks Schilderungen eine Zeit auferstanden, die ich nicht kannte - die er mir aber mit seiner Biographie nahe gebracht hat. Danke an Dich dafür, Karl!

Euch wünsche ich eine schöne Adventszeit!

Freitag, 25. November 2011

Neue Geschichten ...

Hallo ihr Lieben,


momentan bin ich ziemlich drin im Schreiben der neuen Geschichten für ein Kinderbuch. Diese Woche hatte ich angefangen, die Geschichten aufzuschreiben, deren Idee ich schon einige Zeit im Hinterkopf hatte.


Weil ich noch nicht weiß, ob ich die Geschichten so lasse, wie ich sie bisher geschrieben habe, möchte ich noch keine Leseprobe dazu hier reinstellen. Vielleicht wenigstens so viel: Es geht um ein kleines freches Mädchen, das lieber mit Jungen als mit anderen Mädchen spielt und einigen Unfug anstellt, aber auch ein gutes Herz hat und für andere da ist.


Ich wünsche euch ein schönes Wochenende! :-)

Dienstag, 22. November 2011

Adventskalenderbuch für Kinder

Heute möchte ich euch ein Buch einer Autorenkollegin empfehlen. Es ist ein Kinderbuch mit 24 Geschichten, für jeden Tag im Advent eine Doppelseite mit je einer Geschichte, die man den Kindern an den Abenden vor Weihnachten vorlesen kann, also ein wundervolles Geschenk für Eltern und auch Großeltern - aber auch zum selbst Vorlesen für die Kinder und Enkelkinder:

Das kleine Drachen Puff Puff Adventskalenderbuch von Katja Piel. Ich habe bereits auf Facebook (Fanseite) quasi "miterleben" können, wie die Geschichten entstanden sind. Dort sind auch einzelne Geschichten zu lesen. Mir gefällt vor allem das Positive an den Geschichten und dass es um Freundschaft geht und positive Werte, die wohl jeder Erwachsene den Kindern gerne vermitteln möchte.

Durch Amazon hatte ich auch die junge Autorin kennen gelernt, als sie im dortigen Forum Testleser für die pdf ihres Buches Der kleine Drache Puff Puff im Maulwurfland suchte. Nach einigen Hin- und Her-Mails schenkte sie mir dann einfach nicht die pdf, sondern gleich dieses Buch und Das Mitmach Vorlesebuch - schickte mir beide Bücher mit Widmung zu, nur um mir eine Freude zu machen, weil ich zu dem Zeitpunkt in ziemlich gedrückter Stimmung war. Das ist eine sehr liebe Geste, finde ich.

Diese Werte wie Freundschaft, Helfen und Mitmenschlichkeit versucht sie auch den Kindern in ihren Büchern zu vermitteln. Ich finde, in dem neuen Buch hat sie sich noch gesteigert und ein überwiegend wundervoll gestaltetes Buch mit schönen Illustrationen und Geschichten herausgebracht. Man erkennt in jeder ihrer Geschichten ihre Fabulierlust und die Freude daran, Geschichten für Kinder zu schreiben. Man merkt auch, dass diese in "Zusammenarbeit" mit ihrem Sohn entstanden sind, der sich die Geschichten mit dem Drachen zum Einschlafen wünschte.

Der Drache Puff Puff ist traurig, weil er nicht richtig Feuer speien kann, findet dann jedoch eine Freundin, Elviva, die als Hexe natürlich zaubern kann und mit der er viele schöne Abenteuer erlebt - so die Vorgeschichte aller Drachengeschichten. In dem Adventskalenderbuch spielen die Geschichten natürlich in der Winterszeit vor Weihnachten. Es sind zauberhafte kleine Geschichten von den Abenteuern der beiden ungleichen Freunde, in denen sie einfach nur zauber-haften Spaß haben oder Tieren in einer Notsituation helfen. Die sechste Geschichte ist dem Nikolaus gewidmet, die letzte natürlich dem Weihnachtsabend. Alle Geschichten vermitteln Freude am Winter und der Adventszeit und Sinn für Freundschaft und Einstehen für andere.

Die Autorin musste einige Seiten in Schwarz-Weiß gestalten, damit der Preis für das Buch bezahlbar blieb. Das sind die ersten drei Geschichten, die anderen sind überwiegend bunt und sehr phantasievoll gestaltet. An einigen Stellen ist die Schrift vor dem bunten Hintergrund etwas schwer zu lesen, aber ich finde, das stört im Gesamteindruck wenig.

Bei Amazon ist das Buch auf Lager. Ich hatte es bestellt und ziemlich kurzfristig bekommen. Auch bei dem Verlag BoD (Books on Demand) und etlichen anderen Online-Buch-Shops gibt es das Buch zu kaufen. Für mich ein gelungenes Buch für Kinder (und auch Erwachsene), das ich nur jedem wärmstens empfehlen kann!

Vielen Dank!

Vielen Dank euch allen für eure ausführlichen Kommentare zu meinen beiden Beiträgen, einmal zum Thema "Das Gedenken an die Toten" und zum anderen über die "Angst vor Burnout und Depression wächst". Es hat mich überrascht, wie viele Kommentare zu den doch sehr ernsten Thema abgegeben wurden. Auch die Vielfalt der Kommentare ist für mich interessant zu lesen. Jede andere Sichtweise erweitert das Gesichtsfeld. Vielen Dank!

Montag, 21. November 2011

Das Gedenken an die Toten


Ein Beitrag von Sara - Herz und Leben hat mich angeregt, meinen etwas längeren Kommentar bei ihr zu bearbeiten und auch hier reinzustellen.


Gestern war Totensonntag, ein evangelischer Gedenktag für die Toten. Da mein Mann evangelisch ist, ist für mich klar, dass ich auch diesen Gedenktag achte und mit ihm begehe. Wir Katholiken gehen ja an Allerheiligen bzw. Allerseelen auf die Gräber zum Totengedenken - und ich hoffe ja, nicht nur da. Wobei ich der Meinung bin, dass man nicht nur am Grab trauern kann, sondern auch daheim und vor allem in seinem Herzen. Das Grab ist aber eben ein Ort, an den man hingehen kann, wo man weiß, dort liegt der Tote. Ich kann schon verstehen, dass Hinterbliebene, die keinen Ort haben, an den sie gehen können, um um den Toten zu trauern, damit ein Problem haben können, weil ihnen eben die Möglichkeit genommen wurde, an diesem speziellen Ort Zwiesprache mit dem Toten zu halten.


Traurig finde ich in dem Zusammenhang nur, dass man nicht mal hier eine Ökumene hinkriegt, vor allem wegen der Arroganz der Verantwortlichen der katholischen Kirche, allen voran dem Papst, der es nicht schafft, mehr als nur Absichtserklärungen und Allgemeinplätze abzusondern. Es müsste doch wenigstens möglich sein, einheitliche Feiertage für alle Christen zu schaffen, die wir doch alle an den einen Gott und an den einen Christus glauben.


Doch auch wenn wir nicht alle an Gott glauben und wenn wir auch nicht alle daran glauben, dass es nach dem Tod weitergeht, so lädt doch diese Jahreszeit zum Nachdenken und Innehalten ein.


Wir werden darauf gestoßen, dass das Leben irgendwann einmal aufhört. Wir können es nicht mehr verdrängen und verleugnen, denn wir sehen es jeden Tag mehr, wie die saftigen grünen Blätter bunt werden und dann vom Baum fallen, verdorrt und vertrocknet. Wie das Leben scheinbar - aber eben nur scheinbar - aufhört und zum Stillstand kommt.


Wir denken darüber nach, wie wir unser Leben leben sollten, damit wir am Ende nicht mit leeren Händen vor Gott dastehen. Menschen, die mit dem Glauben nichts am Hut haben, denken darüber nach, was das Leben für einen Sinn hat, was ihr eigenes Leben für einen Sinn hat. Wir grübeln darüber, was wir tun können, damit unser Leben nicht sinnlos ist. Und wie wir es hinbekommen, den Gedanken zuzulassen, dass auch unser Leben und das unserer Lieben einmal zu Ende sein wird - manchmal ganz plötzlich.


Es sind viele Gedanken, die mich dann gerade bei einem Grabbesuch überkommen. So ist es einerseits das Gedenken an die Toten selbst und die Erinnerung an sie, das Gebet für sie, dass es ihnen jetzt gut gehen möge, da wo sie sind - und andererseits mein Nachdenken darüber, dass auch mein Leben und das meiner Lieben endlich ist und wie ich daher wenigstens mein eigenes Leben mit Lebens-Sinn füllen kann.


Dass das Leben nach dem Tod weiter geht, daran glaube ich, so wie die Natur sich erneuert und nach einem Winter wieder ein Frühling kommt. Und darum hat diese kalte und unwirtliche Jahreszeit auch nicht den Schrecken für mich. Ich weiß, ich muss durch diese kalte Jahreszeit hindurch gehen ... und danach wartet wieder ein wundervoller Frühling auf mich.



P. S. Das Bild oben habe ich auf dem wunderschönen Waldfriedhof von Löwenstein gemacht, links auf dem Bild ist einer der riesigen Mammutbäume/Wellingtonien zu sehen, die dort stehen.

Freitag, 18. November 2011

Ein schönes Wochenende!

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende - auch wenn die Blätter, die vom Baum gefallen sind, langsam ihre Farbe verlieren und es jetzt wirklich Winter wird. Habt schöne Stunden - sowohl draußen beim Spaziergang im raschelnden Laub, als auch drinnen in der warmen Stube, gemütlich gemacht mit Tee und gutem Gebäck :-)

Mittwoch, 16. November 2011

Angst vor Burnout und Depression wächst

Die Angst vor einem Burnout und Depressionen wächst in der Bevölkerung, wie in einem Artikel in der Süddeutschen Zeitung Online zu lesen ist.

Zitat: "Deutsche fürchten sich deutlich mehr vor psychischen Erkrankungen als noch vor einem Jahr; diese Zunahme könnte auch an der vermehrten Berichterstattung liegen. Am größten ist die Angst jedoch vor der universellen Bedrohung durch den Krebs." (Zitatende)

Seltsam ist jedoch diese Ambivalenz zwischen der Angst der Menschen vor diesen Krankheiten und wie sie damit umgehen. Es ist meiner Beobachtung nach nämlich nach wie vor so, dass Menschen mit psychischen Erkrankungen mit einem Makel behaftet sind und ausgegrenzt werden. Man bekommt durch das Verhalten vieler Menschen, die damit zu tun haben, fast den Eindruck, es wäre eine ansteckende Krankheit: "Bitte komm mir nicht zu nahe, ich will damit nichts zu tun haben", signalisieren viele Menschen durch ihr Verhalten.

Zumindest haben sehr viele Menschen Berührungsängste, können mit dieser Krankheit nicht umgehen. Während man über andere Krankheiten normal reden kann, wird über psychische Erkrankungen oft immer noch nur im Flüsterton gesprochen. Oder man macht sich lustig darüber. Man kann immer noch nicht normal damit umgehen.

Übel in diesem Zusammenhang finde ich übrigens die Sendung "Neues aus der Anstalt" mit Urban Priol. Diesen Kabarettisten schätzte ich anfangs, doch inzwischen finde ich ihn nur noch peinlich, auch wie er das Thema als Aufhänger für seine Auftritte nimmt. Kein Wunder, wenn die Leute Angst davor haben, auch an einer psychischen Krankheit zu erkranken, wenn sie damit rechnen müssen, dadurch nicht mehr ernst genommen und von anderen durch den Kakao gezogen zu werden.

Ich hoffe, das wird langsam besser, auch durch die vermehrte Berichterstattung und durch die Prominenten, die offen mit ihrer Erkrankung umgehen.

Dienstag, 15. November 2011

Sonnenschein :-)

Ein kleiner Aufheller für trübe kalte Tage :-)

NPD verbieten?

Die Schlagzeilen über die Neonazi-Szene haben wohl viele von uns schockiert. Worum geht es? Zitat aus Focus Online, in dem es gut zusammen gefasst wird: "Einer terroristischen Vereinigung mit dem Namen „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU) werden mindestens zehn Morde an Deutsch-Türken, einem Griechen und einer Polizistin in Heilbronn zur Last gelegt. Verdächtigt werden bislang eine Frau und drei Männer. Zwei davon hatten sich vor kurzem selbst getötet." (Zitatende).


Das Schockierendste daran ist, dass die Leute über zehn Jahre lang ihr Unwesen treiben konnten, ohne erwischt zu werden. Das legt doch die Vermutung nahe, dass sie viele Helfer hatten oder zumindest Sympathisanten, die ihnen zuarbeiteten und sie deckten.


Jetzt geht es in einer Dabatte darum, die NPD zu verbieten, weil sie nach Meinung vieler den Nährboden für noch extremere Gruppierungen erst bereiten kann. Zitat aus dem Artikel in Focus Online: "Die mutmaßliche Neonazi-Mordserie hat eine neue Debatte über ein Verbot der rechtsextremen NPD losgetreten. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann und die Polizeigewerkschaft fordern ein neues Verfahren vor dem Bundesverfassungsgericht" (Zitatende)


Ich hoffe auch, dass die NPD verboten wird, auch wenn es, wie ja viele Politiker zu bedenken geben, einige Stolpersteine auf dem Weg dorthin gibt. Allerdings muss man da noch mehr machen, um der braunen Szene Herr zu werden. Die jungen Leute werden viel zu oft alleine gelassen. Es werden zu wenige Angebote für sie gemacht - und die rechten Gruppierungen haben dann leichte Beute! In manchen Gegenden stellen diese Gruppen die einzigen Akivitäten, die für Jugendliche interessant sind.


Der Staat muss Betreuungsangebote bereit stellen für die Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die eine wirkliche Alternative zu den Zusammenkünften der rechtsextremen Szene sind. Da wurde schon viel zu lange zu wenig getan.


Schon seit Kohls Zeiten wurden die Betreuungsangebote für Kinder und Jugendliche heruntergefahren. Für sie war kein Geld da. Für andere Dinge wurde es - in meinen Augen - sinnlos hinausgeworfen. Das wirkliche Kapital einer Gesellschaft, seine Kinder, hat für den Staat und seine Politiker, die jeweils an der Macht sind oder waren, nicht den Stellenwert, den es haben müsste. Ich habe es in meinem Beruf hautnah miterlebt, wie die Gelder für die Kinder im Kinderheim immer weiter reduziert wurden. Für Jugendheime waren weniger Gelder da oder gar keines mehr. Für Betreuer, die Zusammenkünfte von Kindern und Jugendlichen qualifiziert betreuen könnten, wurden die Gelder zusammengestrichen. Die (Geld-)Lasten wurden auf die überwiegend kirchlichen Träger abgewälzt, die durch die Kirchenaustritte immer weniger Geld haben. Es ist aber Aufgabe des Staates, sich um die Kinder zu kümmern, nicht die einzelner Gruppen!


Kinder sind die Zukunft unserer Gesellschaft. Wenn wir es nicht schaffen, Kindern eine gute Perspektive zu bieten, wird noch viel mehr und viel Schrecklicheres geschehen.



(Ich habe den Beitrag noch mal überarbeitet, weil der Editor des Blogs Formatierungen der Onlineseite übernommen hatte, was dann die Ansicht des Textes veränderte. Ab jetzt werde ich bei kopierten Texten aus Onlineseiten jeweils im Quelltext-Editor schreiben, damit das nicht noch einmal passiert. Den gestrigen Beitrag habe ich gelöscht, der heutige ist der selbe, nur eben in der Ansicht überarbeitet)

Montag, 7. November 2011

Wenig Zeit!

Ich habe diese Woche wenig Zeit fürs Internet. Ist momentan zu viel Arbeit. Darum wünsche ich euch eine schöne Woche. Habt eine schöne Zeit!

Montag, 31. Oktober 2011

Katzen-Doppelgänger


Als ich vor kurzem bei Kalle vorbeigeschaut habe, sehe und staune ich: Da ist das Bild von einem Katzen-Doppelgänger meines kleinen Lucky zu sehen. Bei Kalle heißt er Tamai.

Ich füttere ja seit dem Tod meiner Blacky die Dorfkatzen auch noch mit. Erst mit dem Restfutter, das übrig war, später kaufte ich einfach weiter Futter, um den Dorfkatzen Gutes zu tun, die hier ziemlich wild herumlaufen. Wenn ich schon keine eigene Katze mehr hatte, wollte ich wenigstens anderen helfen. Außerdem war es schön, diese draußen zu beobachten. Streicheln lassen sie sich nicht, dazu sind sie zu scheu.

Eine kleine Katze tat mir besonders leid. Ihre Katzenmama war schon einige Zeit nicht mehr zu sehen, und sie hatte keine Geschwister, mit denen sie spielen konnte. Sie lief völlig alleine durch die Gegend, obwohl sie noch so eine kleine Katze war. Nahe bei unserem Haus hatte sie ihren Schlupfwinkel.

Es dauerte sehr lange, bis Lucky so weit war, sich streicheln zu lassen. Einen Meter ließ er mich an sich heran, weiter nicht. Erst nach viel weiterer Geduld - und besserem Futter ;) - ließ er sich eines Tages beim Fressen streicheln.

Als er dann endlich zutraulich war und auch im Haus blieb, dauerte es nicht lange, und er belegte sein neues Revier, das Haus, mit der selben Selbstverständlichkeit, wie er "sein" Revier am Haus verteidigt.

Ich musste nur noch zusehen, dass er sauber wurde, was allerdings auch nicht gerade einfach war. Inzwischen ist uns klar, dass er bei seinem "Geschäft" nicht gestört werden will und keine Zuschauer möchte. Also ermöglichten seine "Dosenöffner" auch dieses, neben gutem Futter, mehreren warmen Plätzchen zum Schlafen und genügend Spielmaterial.

Manchmal frage ich mich, wer hier wen zutraulich gemacht hat! ;)

Ich wünsche euch eine schöne Woche. Der Herbst zeigt sich noch einmal von seiner schönsten Seite. Heute ist bei uns sonnig und 15 Grad im Schatten.

P. S. Wer einen wundervollen virtuellen Herbstspaziergang erleben will, sollte bei Waldameises "Raschelzeiten" vorbeischauen. Einfach nur wundervoll!

P. S.2: Es klappt wieder mal nicht, das Bild von Lucky hochzuladen. Es rödelt und rödelt ... und nichts geht :(. Ich probiere es später noch mal.

P. S.3: Spät nachts noch mal probiert. Jetzt hat es geklappt. Ich denke, da habe ich beim ersten Mal irgend etwas nicht richtig gemacht.

Sonntag, 30. Oktober 2011

Seelen-Nahrung in Briefen

Am Wochenende läuft das Internet bei mir immer auf Sparflamme. Für alle, die aber trotzdem auch am Wochenende hier reinschauen, hier ein Tipp: Anton Korduan, dessen Infobrief (Newsletter) ich schon länger abonniert habe, hat auf seiner Seite www.seelen-nahrung.de eine sehr schöne Möglichkeit angeboten: Man bekommt Briefe, die in regelmäßigen Abständen kommen, mit sehr schönen Gedanken, die wirklich einfach gut tun ... - eine tolle Idee, die ich gleich genutzt habe. Ich finde gerade die Idee gut, wieder mehr solche Briefe zu bekommen, wo man doch sonst nur dumme Werbebriefe zugeschickt bekommt, über die man sich nur ärgert. So kann ich in einer stillen Stunde Seelen-Nahrung zu mir nehmen :-)

Die wundervollen Hintergrundbilder mit sinnigen Sprüchen, die im begleitenden Newsletter dabei sind und auf dem PC installliert werden können, sind jedes Mal, wenn ich den Laptop hochfahre, eine Labsal für mein Auge und mein Gemüt.

Empfehlenswert!


P. S. Wie immer bekomme ich für meine Werbung keine Provision ;-)

Freitag, 28. Oktober 2011

eBook - Hype oder bald Alltag?

Durch einen Link in Facebook habe ich auf einen interessanten Beitrag gefunden - im Blog DasZehneck - Planet der Bücher:


Ich stimme dem Schreiber in vielem zu, habe in meinem Kommentar dort noch eigene Anmerkungen dazu gebracht.

Wie ist eure Meinung zu dem Thema? - Lest ihr eBooks oder sind euch Bücher lieber? Oder nutzt ihr beide Medien gerne? Ich freue mich auf eure Antworten!

P. S. am 29. Okt. 2011: Das mit dem Geschlecht des Schreibers hab ich nun geändert - ich hatte vorher "Schreiberin" geschrieben.

Donnerstag, 27. Oktober 2011

Schwäbische Alb, Erkältung - und Arbeiten am Haus und im Garten


Am Sonntag machten wir einen Ausflug auf die Schwäbische Alb. Das Bild ist übrigens von Trochtelfingen, einem Ort, der - wie man sieht - eine wundervolle Altstadt hat. Beim Spaziergang in der recht kalten Luft muss ich mich dann wohl verkühlt haben, denn seitdem bin ich gesundheitlich etwas angeschlagen. Ich habe dann vorgestern bis heute ein Cystus-Präparat genommen - Immun Aktiv vom Aldi -, das mir eigentlich bisher immer geholfen hat. Auch dieses Mal geht es mir schon wieder etwas besser.

Gestern noch konnte ich jeweils nur kurz, warm angezogen, im Garten die erfrorenen Sachen wegräumen, um den Garten winterfertig zu machen. Danach war ich durchgeschwitzt und kaputt. Ich habe dann einige Zeit Pause gemacht und dann wieder einen Angriff gestartet ;-). Die Tomaten sind eigentlich erst die letzten Tage erfroren, vorher waren sie nur leicht durch die kalten Nächte leicht glasig geworden. Die Zucchinipflanzen waren schon vorher erfroren. Sie hatten aber schon einige schöne Zucchini dran gehabt, welche wir ernten konnten. Ich erntete natürlich rechtzeitig ab.

Die Tomaten, dieses Jahr nur kleine Cherry- und Datteltomaten, lieferten uns reichlich wundervoll mild-süße Früchte. Wir mussten den ganzen Sommer hindurch keine Tomaten für Salat kaufen. Allerdings schmeckten sie so gut, dass wir keine einkochten, sondern viele schon beim Pflücken in den Mund wanderten ;-). Erst heute habe ich von den restlichen Tomaten, die ich im Haus nachreifen ließ, erst mal einen Topf Tomatensoße gekocht. Es sind immer noch eine Menge Tomaten da, die nachreifen müssen. Sie schmecken natürlich nicht mehr so gut wie die sonnengereiften Früchte, aber für Tomatensoße gehen sie immer noch.

Heute habe ich, auch wieder warm eingepackt, mitgeholfen, die Seite unseres Hauses neu zu streichen, die zur Straße hin zeigt. Die Stirnseite kommt auch noch dran, aber das wird eine größere Angelegenheit, weil hier mehr Fläche zu streichen ist.

Das Streichen dieser einen Seite haben wir jedenfalls heute geschafft. Ich lasse liebe Grüße hier, und wünsche euch eine schöne Restwoche und dann ein angenehmes Wochenende. So, wie es aussieht, gibt es ja kaum Regen. Heute kam sogar die Sonne durch! Auch wenn es in der Nacht teils ganz schön kalt wird, ist es doch tagsüber oft noch schön mild und oft sogar sonnig - ein wundervoller Spätherbst! Dass wir ihn noch eine Zeit lang so genießen können, wünscht sich eure Irmgard

Freitag, 21. Oktober 2011

Alle Zeit der Welt

Heute abend habe ich auf ARD einen wundervollen Film angeschaut. Leise erzählt, eine herzerwärmende Geschichte. Man kann sie noch auf der ARD-Mediathek anschauen. Titel: "Alle Zeit der Welt". Am besten gefiel mir, als ER die Zeit anhielt. Aber schaut doch am besten selbst.

Ich liebe schön gemachte Filme, wie sie schon eine ganze Zeit lang im Fernsehen zu sehen sind. Romantische Komödien oder Melodramatisches, in fremden Ländern gedrehtes mit wundervollen Landschaftsaufnahmen, wo ich um die Welt "reisen" kann, ohne aus dem Haus zu müssen - mich plagt nämlich kein Fernweh, aber diese schönen Bilder schaue ich mir gerne an.

Meist kommen solche Filme auf ARD oder ZDF oder den Dritten, manchmal auf Sat1. Auch die Romantikkomödie "Liebe mit Lachfalten" nach einem Roman von Uta Danella, die gestern abend auf dem NDR kam, war herrlich erfrischend anzuschauen. Hier weniger wegen der etwas seichten Story, sondern vor allem wegen der beiden Vollblutschauspieler Gaby Dohm und Günther Maria Halmer. Leider scheint sie in der Mediathek nicht mehr anzuschauen zu sein.

Ein schönes Wochenende und heute einen schönen Abend, ob vor dem Fernseher, dem PC oder Laptop oder über einem guten Buch oder einer guten Zeitschrift, wünscht euch Irmgard

Donnerstag, 20. Oktober 2011

Kartoffelernte - und mein Märchenbuch als eBook - Verwandlungen

Gerade war ich bei Lemmie und habe den Beitrag über ihre Kartoffelernte gelesen. Beim Schreiben des Kommentars im neuen Beitrag fiel mir auf, dass ich hier noch gar nichts über meine Kartoffelernte geschrieben habe.

Ich hatte ja in meinem vorigen Garten aufgegeben, Kartoffeln anzubauen, weil der Boden dort einfach zu schwer und lehmig war und nichts Rechtes rauszubekommen war. Auch hier ist der Boden arg lehmig. Letztes Jahr hatte ich nur ein halbes Beet mit Kartoffeln bepflanzt, dieses Jahr sechs schmale Beete. Allerdings gab es nur von zwei Beeten gute Ernte. Für anderen Beete nahm ich keine Saatkartoffeln, sondern Kartoffeln aus dem Supermarkt, weil einfach keine Saatkartoffeln mehr zu haben waren - ich war schon spät dran. Es war ein Experiment und es ist gescheitert, denn es gab weniger zu ernten als ich gesteckt hatte.

Nächstes Jahr werde ich mir Saatkartoffeln besorgen. Die gute Ernte bekam ich allerdings von Kartoffeln, die in unserem Keller von der Kartoffelernte letztes Jahr übrig waren. Man muss also nicht jedes Jahr frische Saatkartoffeln kaufen, wie meine Nachbarin mir erzählen wollte. Meine Eltern taten das auch nicht.

Man muss übrigens, laut meiner Tante, einer begeisterten Gartlerin, mit der Ernte der Kartoffeln warten, bis das Kartoffelkraut (die oberirdischen Teile) fast abgestorben ist. Erst dann sind sie so ausgereift, dass man sie auch lagern kann. Zum gleich Essen kann man sie natürlich auch früher ernten.

Ein Bild lade ich heute nicht dazu hoch, denn ich bin noch am Korrigieren des Textes meines Märchenbuches. Beim Abschreiben merke ich, dass sich doch einige Rechtschreib- und Stilfehler eingeschlichen haben. Einmal fehlte sogar ein ganzes Wort :-(. Ich bin dabei, den Text in ein eBook umzuarbeiten und bei neobooks und vielleicht auch über Amazon für den Kindle-Reader anzubieten, natürlich preisgünstiger als die Taschenbuchversion. Ich habe inzwischen wieder alle Rechte an meinen beiden Büchern und überarbeite momentan das Märchenbuch völlig neu - mit neuem Titel: "Verwandlungen". Ich werde es unter meinem jetzigen Namen herausbringen. Es juckt mir auch wieder in den Fingern, Neues zu schreiben.

In die Gänge gekommen bin ich eigentlich erst wieder, weil Akiko Kawabata, eine alte Bloggerfreundin aus Japan, meine Märchensammlung, die ich auch noch anbieten will, ins Japanische übersetzt hat und in Japan als eBook anbietet. Außerdem bin ich in Kontakt gekommen mit einer anderen Autorin, Katja Piel, die sehr schöne Kinderbücher schreibt. Außerdem hat sie einen Fantasyroman geschrieben, ein ganz anderes Genre, was ich bewundere, weil es nicht einfach ist, einen ganzen Roman durchzuziehen. Das alles hat mich wieder ermutigt, mich meinem Projekt zuzuwenden, das ich ja schon lange im Hinterkopf hatte, das ich aber nicht konsequent genug angepackt hatte. Jetzt in der ruhigeren Jahreszeit werde ich aber wieder mehr Zeit für das Internet und das Schreiben an sich haben, und so packt mich wieder das Schreibfieber ;-).

Ich denke, jetzt ist allgemein die Zeit für kreative Betätigung. Bei euch sehe ich Strickarbeiten, Handarbeiten allgemein, Fotokalender, die gestaltet werden, das Haus wird liebevoll dekoriert - und Blogeinträge mit selbst geschriebenen Geschichten und Gedichten garniert. Diese Jahreszeit ist also eine Gelegenheit, noch kreativer zu werden als in der warmen Jahreszeit.

In dem Sinne wünsche ich euch eine schöne Restwoche - eure Irmgard

Mittwoch, 19. Oktober 2011

Facebook




Ich bin jetzt auch auf Facebook zu finden. Nachdem ich mich lange dagegen gesträubt hatte, dort mitzumachen, bin ich nun doch "hineingerutscht". Ich bin zwar nach wie vor der Meinung, dass Facebook eine "Datenkrake" ist, aber ich habe die Datenwut zumindest dahingehend minimiert, dass ich meine Privatsphäre-Einstellungen angepasst habe.

Momentan bearbeite ich gerade mein Märchenbuch und merze dabei - hoffentlich alle - Rechtschreibfehler und Ausdrucksfehler aus. Ich möchte es als E-Book anbieten. Ich denke, bald bin ich so weit.

Heute geht das Hochladen wieder. Ich habe auf die Schnelle zwei meiner Bilder hochgeladen, die ich mit meiner neuen Sony Cybershot gemacht habe. Das erste Bild habe ich an einer Hauswand in Ellhofen gemacht. Eine solche Clematis blüht übrigens momentan wieder in unserem Garten. Ich erfreue mich jedes Mal an den Blüten, wenn ich sie sehe - gerade in dieser Zeit, in der nicht mehr viel blüht, außer den Herbstastern, die in unserem Garten in großer Fülle blühen. Das zweite Bild habe ich schon auf der Kamera ausgeschnitten. Es zeigt die Blüte einer Wegwarte ganz nah.


Ich wünsche euch einen schönen Tag, auch wenn es draußen regnerisch - wenigstens bei uns - und Grau in Grau ist. Warm eingeheizt und mit einem schönen warmen Getränk und etwas Leckerem zu Knabbern geht es einem doch dann gleich viel besser :-)

Gestern habe ich bei Gewürzspekulatius zugeschlagen. Lebkuchen wurden auch schon mit Genuss gegessen ;). Ich finde, dass die Gewürze, die in diesem Gebäck drin sind, wunderbar wärmen. Eigene Müslikekse, die ich backe und die auch mein Mann gerne isst, werde ich jetzt auch mit Zimt oder anderen wärmenden Gewürzen "veredeln" :)


Dienstag, 18. Oktober 2011

Albtraum Versicherung

Gestern abend kam - natürlich zu sehr später Zeit und auf einem Dritten Programm - ein sehr interessanter Beitrag über Versicherungen. Es kam im NDR und hieß "45 Grad - Alptraum Versicherung".

Zitat aus dem Beschreibungstext in der TV14: "Statistisch gesehen bezahlt jeder Deutsche acht Versicherungspolicen. Zahlt sich das im Ernstfall aus?"

Es scheint sich oft nicht auszuzahlen. Schlimmer noch: Die Leute verlassen sich darauf, gut versichert zu sein, da sie ja brav ihre Versicherungsbeiträge bezahlen. Doch im Ernstfall werden sie von den Versicherungen oft in Stich gelassen.

In der Doku wurden zwei Fälle aufgegriffen: Ein Mann, der Anspruch auf Erwerbsunfähigkeitsrente bei der Nürnberger Versicherungsgruppe hätte, weil er durch eine Arthrose in den Händen schwerste Beeinträchtigungen hat. Außerdem der Fall einer Familie, die eine Haftpflichtversicherung bei der Generali abgeschlossen hat und die ein Brand sowohl finanziell als auch gesundheitlich an die Grenzen brachte. Beide Versicherungen zögern in diesen Fällen die Auszahlung der Summe heraus, so lange es geht: Mit Anforderung von Gutachten, Anzweifeln von Sachverhalten etc. - Irgendwann wird ein Vergleich angeboten, bei dem lächerlich kleine Summen angeboten werden.

Die Leute werden zermürbt durch die lange Wartezeit und die Geldnot, die dadurch herrscht, dass ihnen das Geld vorenthalten wird, das ja eigentlich nach den Regeln des Versicherungsvertrages ausbezahlt werden müsste. Böserweise - aber sehr wirksam für uns als Zuschauer - haben die Macher der Doku dem tatsächlichen Verhalten der Versicherer ihre Werbespots entgegengestellt, in denen ja den Zuschauern suggeriert werden soll, dass sie in solchen Notsituationen aufgefangen werden.

Das Schlimme ist, dass das keine Einzelfälle sind. Es scheint Methode hinter diesem Verhalten der Versicherer zu stecken.

Zitat aus der Beschreibung auf NDR Online zu dem Thema: "Um die Zahl der Beschwerden gegen Versicherungen zu senken, ist vor zehn Jahren durch die Versicherungswirtschaft eine Schlichtungsstelle eingerichtet worden. Rund 180.000 Beschwerden hat der Ombudsmann für Versicherungen seit dem behandelt. Bis zu einer Höhe von 10.000 Euro kann Ombudsmann Günter Hirsch die Fälle selbst regeln, was bei Personenschäden allerdings keine besonders große Summe ist. Hirsch ist die Verzögerungstaktik vieler Versicherungen durchaus bekannt: "Das ist ein echtes Problem, mit dem ich auch natürlich öfter konfrontiert bin", sagt Günter Hirsch gegenüber 45 Min.

Die Häufung der Einzelfälle könnte durch Grundsatzurteile vermieden werden. Die scheuen die Versicherungen aber, weil sie ihren Handlungsspielraum einschränken würden. Der Ombudsmann der Versicherungswirtschaft sieht deshalb die Politik in der Verantwortung: "Wenn man hier etwas ändern will, und das erschiene mir absolut bedenkenswert das zu ändern, dann müsste dies der Gesetzgeber tun. ........." (Zitatende)


Ihr könnt die Sendung ansehen in der NDR Mediathek unter dem Titel "45 Min - Albtraum Versicherung". Dort steht auch noch mehr zu lesen zu dem Thema. Wirklich empfehlenswert!

Donnerstag, 13. Oktober 2011

A Never Ending Story ...

Eine unendliche Geschichte ... so kommt es mir jedenfalls vor, wenn ich in meinem Garten den Mangold betrachte. Als ich ihn im Frühjahr ausgesät habe, brauchte er am Anfang recht lange und wuchs ziemlich zögerlich heran. Aber seit ungefähr Juli konnte ich permanent Mangold ernten. Bis jetzt ... und wahrscheinlich bis zum Frostbeginn.

Das Besondere an Mangold ist: Er schmeckt viel milder als Spinat, lässt sich aber genauso verarbeiten. Die Mengen sind auch ganz andere, bei weniger Platzbedarf im Beet. Spinat wächst auch schon nach kurzer Zeit aus. Ich probierte es mit Spinat, aber das war, wie gerade beschrieben, ein kurzes Intermezzo.

Anders hingegen Mangold. Hier verarbeite ich übrigens die Stengel extra. Sie schmecken, in Salzwasser bereitet, nach dem Garen abgegossen und in Butter geschwenkt, genauso delikat wie Spargel. Die Blätter muss man allerdings recht sorgfältig waschen und putzen, so dass es etwas aufwendig ist, diese zuzubereiten.

In dieser Woche bin ich wieder mal dabei, Mangold zuzubereiten, allerdings in großen Mengen, die ich dann einfriere. Wenn es Nachtfröste gibt, möchte ich den Mangold verarbeitet haben. Ich will ihn zwar mit Vlies abdecken, aber bei stärkeren Nachtfrösten wird das wohl nicht viel helfen.

Ich hatte dieses Jahr zum ersten Mal so viel Mangold angesät. Bisher hatte ich nur einige kurze Reihen Mangold, die schnell verarbeitet waren. Die letzte Mangoldernte war auch schon einige Jahre her. Aber diesmal säte ich zwei lange Reihen davon an. Das, nur so als Tipp für andere Interessierte, ist eine Menge, mit der man eine Großfamilie satt bekommen kann.

Am Anfang schnitt ich nur von außen nach innen die großen Stengel ab. Dann, um der großen Menge Herr zu werden, schnitt ich jeden Stock, den ich aberntete, bis auf den Strunk nieder. Doch daraus treiben neue Blätter. A Never Ending Story ...

Ich kann dieses Gemüse nur empfehlen. Wer ein Eckchen im Garten frei hat, sollte eine kurze (!) Reihe davon aussäen. Ich denke, dass er dann auf den Geschmack kommt. Im freien Handel ist Mangold kaum erhältlich, da er nach der Ernte schnell welk wird. Er muss schnell verarbeitet werden. Es lohnt sich aber, ihn anzubauen.

Mein Mann ist ganz begeistert von seinem Geschmack. Ich konnte ihn also mit meiner Begeisterung anstecken. Ich mag Mangold ja am liebsten pur, nur in Salzwasser gekocht und dann in Butter geschwenkt, was wir auch gerne essen. Die Mangoldblätter werden noch zusätzlich nach dem Pürieren mit Sahne verfeinert. Gestern gab es den Spinat aus Mangoldblättern zu Bandnudeln. Viele Kreationen sind mit Mangold möglich. Das Internet ist voll von Rezepten, wenn man sucht.

Mangold ist übrigens mit der Roten Rübe und der Zuckerrübe verwandt, nur dass bei den Rüben die Züchter das Augenmerk auf die Wurzeln legten und bei dem Mangold auf die Blätter. Die Blätter treiben im Frühjahr wieder aus. Die Pflanze hat übrigens einen hohen Oxalsäuregehalt - ob der allerdings so hoch wie der von Spinat ist, weiß ich nicht. Beim Kochen wird er reduziert, daher sollte man Mangold nur gekocht verzehren (Quelle dieses Absatzes: Wikipedia ).

Interessantes kann man auch in dem Buch "Bekannte und vergessene Gemüse" von Wolf-Dieter Storl und Paul Silas Pfyl lesen. Wolf-Dieter Storl schreibt in dem Buch auch über Mangold und Rote Bete. Dort erfuhr ich zum ersten Mal, dass die beiden Gemüse verwandt sind. Auch sonst steht viel Interessantes in dem Buch zu lesen, aufgelockert durch Rezepte von Herrn Pfyl.

Vielleicht habe ich jetzt den einen oder anderen ein bisschen neugierig auf die Pflanze gemacht :-).

Da ich zur Zeit so viel mit Einmachen beschäftigt bin, habe ich leider kaum Zeit für Gegenbesuche. Ich danke euch von Herzen für eure lieben Kommentare und wünsche euch ein schönes Wochenende.

Alles Liebe, eure Irmgard


P. S. Ich wollte euch noch ein Bild vom Mangold hochladen, aber es ging leider nichts :-(