Donnerstag, 20. Oktober 2011

Kartoffelernte - und mein Märchenbuch als eBook - Verwandlungen

Gerade war ich bei Lemmie und habe den Beitrag über ihre Kartoffelernte gelesen. Beim Schreiben des Kommentars im neuen Beitrag fiel mir auf, dass ich hier noch gar nichts über meine Kartoffelernte geschrieben habe.

Ich hatte ja in meinem vorigen Garten aufgegeben, Kartoffeln anzubauen, weil der Boden dort einfach zu schwer und lehmig war und nichts Rechtes rauszubekommen war. Auch hier ist der Boden arg lehmig. Letztes Jahr hatte ich nur ein halbes Beet mit Kartoffeln bepflanzt, dieses Jahr sechs schmale Beete. Allerdings gab es nur von zwei Beeten gute Ernte. Für anderen Beete nahm ich keine Saatkartoffeln, sondern Kartoffeln aus dem Supermarkt, weil einfach keine Saatkartoffeln mehr zu haben waren - ich war schon spät dran. Es war ein Experiment und es ist gescheitert, denn es gab weniger zu ernten als ich gesteckt hatte.

Nächstes Jahr werde ich mir Saatkartoffeln besorgen. Die gute Ernte bekam ich allerdings von Kartoffeln, die in unserem Keller von der Kartoffelernte letztes Jahr übrig waren. Man muss also nicht jedes Jahr frische Saatkartoffeln kaufen, wie meine Nachbarin mir erzählen wollte. Meine Eltern taten das auch nicht.

Man muss übrigens, laut meiner Tante, einer begeisterten Gartlerin, mit der Ernte der Kartoffeln warten, bis das Kartoffelkraut (die oberirdischen Teile) fast abgestorben ist. Erst dann sind sie so ausgereift, dass man sie auch lagern kann. Zum gleich Essen kann man sie natürlich auch früher ernten.

Ein Bild lade ich heute nicht dazu hoch, denn ich bin noch am Korrigieren des Textes meines Märchenbuches. Beim Abschreiben merke ich, dass sich doch einige Rechtschreib- und Stilfehler eingeschlichen haben. Einmal fehlte sogar ein ganzes Wort :-(. Ich bin dabei, den Text in ein eBook umzuarbeiten und bei neobooks und vielleicht auch über Amazon für den Kindle-Reader anzubieten, natürlich preisgünstiger als die Taschenbuchversion. Ich habe inzwischen wieder alle Rechte an meinen beiden Büchern und überarbeite momentan das Märchenbuch völlig neu - mit neuem Titel: "Verwandlungen". Ich werde es unter meinem jetzigen Namen herausbringen. Es juckt mir auch wieder in den Fingern, Neues zu schreiben.

In die Gänge gekommen bin ich eigentlich erst wieder, weil Akiko Kawabata, eine alte Bloggerfreundin aus Japan, meine Märchensammlung, die ich auch noch anbieten will, ins Japanische übersetzt hat und in Japan als eBook anbietet. Außerdem bin ich in Kontakt gekommen mit einer anderen Autorin, Katja Piel, die sehr schöne Kinderbücher schreibt. Außerdem hat sie einen Fantasyroman geschrieben, ein ganz anderes Genre, was ich bewundere, weil es nicht einfach ist, einen ganzen Roman durchzuziehen. Das alles hat mich wieder ermutigt, mich meinem Projekt zuzuwenden, das ich ja schon lange im Hinterkopf hatte, das ich aber nicht konsequent genug angepackt hatte. Jetzt in der ruhigeren Jahreszeit werde ich aber wieder mehr Zeit für das Internet und das Schreiben an sich haben, und so packt mich wieder das Schreibfieber ;-).

Ich denke, jetzt ist allgemein die Zeit für kreative Betätigung. Bei euch sehe ich Strickarbeiten, Handarbeiten allgemein, Fotokalender, die gestaltet werden, das Haus wird liebevoll dekoriert - und Blogeinträge mit selbst geschriebenen Geschichten und Gedichten garniert. Diese Jahreszeit ist also eine Gelegenheit, noch kreativer zu werden als in der warmen Jahreszeit.

In dem Sinne wünsche ich euch eine schöne Restwoche - eure Irmgard

Kommentare:

  1. Liebe Irmgard!
    Da gibt es für mich nur Eines zu wünschen: Gutes Gelingen!
    Lieben Gruß
    Lemmie

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  2. Liebe Irmgard,
    Hut ab für so viel Engagement. Mit Garteln kenn ich mich nicht so aus, aber meine Tochter dafür umsomehr. Ich freue mich für sie und für meinen Schwiegersohn, weil sie vor ein paar Tagen ein Gartengrundstück ersteigern konnten. Da ist zwar noch viel zu tun, weil es heruntergewirtschaftet ist. Aber die Beiden sind guten Mutes.

    Viele Grüße
    Traudi

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  3. Hallo Irmgard,

    das hört sich gut an! Besonders über die Wintermonate hat man mehr Zeit um kreativ zu sein; allerdings bei mir ist es genau umgekehrt. Gerade momentan steht viel an, und der Tag könnte nicht nur 48, sondern 72 Stunden für mich haben, um alles zu erledigen. Auf jeden Fall wünsche ich dir viel Freude beim Schaffen, denn dies ist die beste Motivation,

    liebe Grüssle Kalle

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  4. Hallo Irmgard

    Es freut mich zu lesen, dass Du kreativ tätig bist, und kann Dir nur ein gutes Gelingen wünschen.
    Danke für Deinen Kommentar. Um 15 Uhr heute habe ich den Putzlappen aus der Hand gelegt. Die Renovierung ist somit weitgehend abgeschlossen.. Alles ist an seinem Platz. Seit einer Stunde sitze ich nun nach dreieinhalb Wochen zum ersten Mal, mit einer Ausnahme, als ich die Homepage der Kirchenseite aktualisiert habe, wider an am Computer.
    Schöne Tage und viel Spas bei Deinem Schreiben wünsche ich Dir. Auch einen Gruß an Deinen Schatz.
    Bis bald.
    Peter

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