Samstag, 18. Oktober 2014

Udo Jürgens - Mitten im Leben

Zu Ehren von Udo Jürgens, der am 30. September 2014 80 Jahre alt wurde, kommt heute die o.g. Sendung.
Yvonne Catterfeld sang zum Auftakt "Und immer wieder geht die Sonne auf". Bei ihrer tollen Stimme bekam ich Gänsehaut, so seelenvoll und ausdrucksstark sang sie. Ihre Stimme ist reifer, noch inniger, geworden.
Chris de Burgh sang, passend zu seinem eigenen 66. Geburtstag, auf englisch das Lied "Mit 66 Jahren...".
Helene Fischers Interpretation von "Merci Cherie" war umwerfend und rührte Udo Jürgens zu Tränen.
Der weltberühmte Pianist Lang Lang spielte erst Mozarts "Rondo alla turka", dann begleitete er das Lied "Vielen Dank für die Blumen".
Derselbe Sänger vom vorigen Lied, Tim Bendzko, sang "Verloren in mir".
Dazwischen jeweils Ausschnitte von Liedern und Auftritten, Interviews, Meinungen.
Udo Jürgens spielte dann zum Gesang von Annett Louisan "Wer hat meine Zeit gefunden?" Sie hat nicht nur eine sehr kindliche Stimme, sondern sieht auch noch sehr kindlich aus.
Man merkte, wie die Sänger und Sängerinnen und ihre Interpretationen auch die anderen rührten.
Die Familienrunde brachte weitere Rührungsmomente.
Die bayerische Band LaBrassBanda sang daraufhin "Es wird Nacht, Senorita".
Otto Waalkes brachte wie gewohnt den Saal zum Toben mit seiner Version von Hänsel und Gretel und dem allgemein gesungenen Refrain "aber bitte mit Sahne" und zum Lachen mit "Friesischer Wein".
Christina Stürmer brachte danach wieder Gefühl mit "Griechischer Wein". Helene Fischer hat eine phantastische Stimme, sehr professionell und wirklich ein absoluter Profi. Ihre Stimmgewalt ist vergleichbar mit der von Celine Dion.  Aber mich berühren einfach, seelenvoll, gesungene Lieder, mit Gefühl gesungen, noch mehr - sie gehen mir einfach direkt unter die Haut. Eben solche wie von Christine Stürmer und Yvonne Catterfeld.
Emil Steinberger, in der selben guten Form wie früher, brachte die Leute zum Lachen und den Saal zum Toben.
Teufelsgeiger David Garrett ließ seine Geige danach schluchzen und klingen mit "Ich war noch niemals in New York".
Paola gratulierte Udo, danach spielte und sang er mit Helene Fischer "I will, I can". Ja, es stimmt: ihre Stimme ist unerreicht bei uns, nur vergleichbar mit der von Celine Dion.
Jamie Cullum mit "If I never sing another song" brachte wieder eine Weltklassestimme, die mir bekannt vorkam, dessen Name mir aber - noch - nichts sagte. Wunderschön!
Eine Steigerung kam noch mit José Carreras, der erst eine kleine Rede hielt, dann zum Klavierspiel von Udo Jürgens und dem Geigenspiel von David Garrett zusammen mit Udo - er in englisch - sang: "Es ist mein Lied".
Zum Abschluss ein Medley, gespielt von Udo Jürgens. Der ganze Saal stand auf und klatschte und sang mit.
Immer mit dabei: Das Pepe Lienhard Orchester.
Doch es kommt noch was nach: Ein Gänsehaut-Lied über die Leere nach einem solchen erfolgreichen Abend.
Udo - Du bist der unerreicht!

Montag, 13. Oktober 2014

Bidlung ist unsere einzige Waffe - Gemeinsam TTIP und CETA stoppen - zwei neue Petitionen; bitte mitmachen!

Gestern bekam ich eine neue Mail von Change.org, bei der ich Petitionen, denen ich zustimmen kann, unterzeichne. Einige Aktionen sind sehr persönlich, einige betreffen uns alle.

Die folgende Petition: "Bildung ist unsere einzige Waffe" hat ein 16-jähriges Mädchen gestartet, welches dazu aufruft, Bildung für Mädchen bei den Vereinten Nationen ganz nach oben zu setzen. In vielen Ländern der Welt werden vor allem Jungen gefördert. Mädchen haben da vielerorts das Nachsehen. Das sollte 

Bildung ist ein Grundrecht. Sie steht jedem zu, egal welches Geschlecht, welches Land und welches Einkommen der einzelne hat!

Hier ist das Video mit dem Mädchen aus Zimbabwe, welches durch durch Unterstützung ihrer Familie, aber vor allem durch ihren Fleiß mit 14 die jüngste Universitätsstudentin Afrikas wurde. Eine tolle Leistung, vor dem Hintergrund, wie schwer sie es hatte, zur Schule zu kommen!


Dort kann man auch rechts bei der Petition unterschreiben. Es kostet nicht viel Zeit, aber zeigt Wirkung, wenn viele Menschen dort unterschreiben.


Außerdem habe ich noch eine Bitte an euch: Bitte helft mit, TTIP und CETA zu stoppen oder zumindest zu helfen, dass das Abkommen abgeändert wird. Inzwischen sind wohl durch die Nachrichten so ziemlich alle über das Freihandelsabkommen mit den USA (TTIP) und mit Kanada (CETA) informiert worden. Es wurde nun eine Initiative gestartet, um diese Abkommen zu stoppen, da sie einige Regelungen enthalten, welche den Rechtsstaat und die Demokratie aushöhlen können. Es soll Schiedsverfahren ohne die gängige Justiz geben, welche sehr intransparent sind. Wir können etwas tun, wir sind nicht macht-los!


Wenn ihr bei einem Münchner Institut nicht mitmachen wollt, könnt ihr ja auch bei einer anderen Organisation mitmachen. Es gibt viele Organisationen, die dagegen mobil machen. Macht bitte mit! Es betrifft uns alle, und wenn die Vereinbarungen bereits da sind, hilft Jammern und Schimpfen nichts mehr.

Es werden ja bei den beiden Abkommen durchaus wichtige Vereinbarungen getroffen, welche für die Industrie und Landwirtschaft, für die Länder, aber auch für die einzelnen wichtig sind. Aber im Gesamtpaket wird dann still und heimlich anderes untergebracht, was da nichts zu suchen hat. Dass das nicht an den Parlamenten vorbei-verhandelt werden sollte, ist doch eine nachzuvollziehende Forderung.

Der umstrittene Investorenschutz scheint nach massiven Protesten nicht mehr so bombenfest zu stehen - siehe diese Meldung: "CETA und TTIP - Gabriel legt sich mit Brüssel an: Investorenschutz nicht zustimmungsfähig"


Auch der neue EU-Kommissar Jean-Claude Juncker scheint auf die Gegner des Abkommens zuzugehen - siehe hier: "Juncker-Kommission geht bei Freihandelspakt auf Gegner zu"


Genaue Informationen über TTIP und CETA findet ihr hier auf Wikipedia:



Liebe Grüße zum Wochenanfang, und: Danke nochmal für eure lieben Kommentare zu meinem vorigen Beitrag! ♥

Dienstag, 7. Oktober 2014

Interview in der Onlinezeitung womensvita

Heute habe ich mir wieder mal Zeit genommen, meine Mails durchzuschauen und überflüssige zu löschen. Dabei bin ich auf eine Nachricht gestoßen, die ich übersehen hatte. Ich schaue an vielen Tagen nur sporadisch meine Mails durch, so dass manche Mails einfach "durchflutschen", und ich somit manches nicht mitbekomme (daher habe ich für wichtige Mails ja meine andere Mailadresse von gmail - siehe Impressum).

Vor einiger Zeit wurde ich um ein Interview für die Onlinezeitung "womensvita" gebeten. Die Antworten gab ich kurz darauf, bekam aber nicht mit, dass ich eine Nachricht mit dem Link zu dem Interview bekam. Das Interview auf womensvita.de wurde bereits Ende August veröffentlicht. Hier ist dieser Link:

http://www.womensvita.de/interview-mit-einer-hobby-autorin-7801

Ich freue mich sehr, dass womensvita dieses Interview mit mir gemacht und auch "abgedruckt" hat!

Es ist auch ein kleiner Ansporn, mich im Winter, wenn ich wieder mehr Zeit und Muße habe, mich an meine Geschichten zu setzen und weiterzuschreiben. (Den Hinweis auf das Interview kann man auch auf meinem Autorenblog lesen: http://irmgardmailaender.blogspot.de/2014/10/interview-in-einer-onlinezeitung.html)

P. S. Danke an euch alle für eure lieben Kommentare! Danke auch an Dich, mein Schatz ♥

Udo Jürgens - Lied: Der gekaufte Drachen

Dieses Lied von Udo Jürgens habe ich gerade gefunden bei Renate (http://etaner-renateseckchen.blogspot.de). Leider hatte ich die dazugehörige Sendung zu seinem 80. Geburtstag nicht gesehen, obwohl ich ein großer Fan von Udo Jürgens bin. Zum Glück haben mein Mann und ich wenigstens den Film "Der Mann mit dem Fagott" gesehen. 

Ich liebe Udo Jürgens` erzählte Geschichten, verbunden mit der mitreißenden Musik und seiner schönen Stimme. Dieses Video lege ich mir hier auf den Blog, damit ich es jederzeit wiederfinden kann. 



Ja, wichtig ist vor allem: Zeit zu haben für unsere Kinder (und für alle, die wir lieb haben)


Montag, 6. Oktober 2014

Lebensmittel immer wieder nachwachsen lassen - auch ohne Garten

Durch den aktuellen Knauserer-Newsletter kam ich auf eine interessante Seite, auf der beschrieben ist, wie man folgende 15 Lebensmittel immer wieder nachzüchten kann - und zwar, ohne einen Garten zu haben, einfach auf der Fensterbank:

Frühlingszwiebeln, Lauch, Zitronengras, Fenchel, Karotten, Avocado, Ananas, Ingwer, Römersalat, Sellerie, Kohl, Pak Choi, Kräuter, Knoblauch und Pilze.

Einiges kannte ich ja schon, aber vieles davon war mir neu. Hier geht es zu den interessanten Infos, die sicher einige von euch interessieren:

http://pagewizz.com/15-lebensmittel-die-man-immer-wieder-nachwachsen-lassen-30502/#

Den Knauserer-Newsletter empfehle ich euch sehr, denn Michi, die mit Herzblut und Engagement diesen Newsletter monatlich zusammenstellt, trägt dort sehr interessante Informationen zusammen, und zwar nicht nur für Knauserer und Geizhälse, sondern auch für jeden, der ein bisschen darüber nachdenkt, wie er umwelt- und ressourcenschonender leben kann (Ich kenne Michaela noch vom Forum Einfach Leben, das später ins Knausererforum umgewandelt wurde. Auch eine Facebookseite gibt es schon, die anscheinend gut besucht ist - ich habe mich aber von den Zeitfressern Facebook und Twitter weitgehend verabschiedet). Alleine schon reinzulesen in die ganzen Infos im Newsletter ist ein Erlebnis. Viel Spaß dabei!

http://www.derknauserer.at - der Newsletter lässt sich rechts oben abonnieren.

Das Forum ist hier: http://einfach-leben.freeky.at

Samstag, 27. September 2014

Arbeitsreicher Tag, Schmetterlingsfoto und eine Choraufführung

Heute war es ja den ganzen Tag wunderbar sonnig und warm. Während mein Mann auf dem Stückle, unserem externen Garten, mähte, holte ich daheim den Rasenmäher raus und mähte den größten Teil der Rasenfläche unseres Hausgartens.
Mein Mann mähte später den Rest, während ich begann, unseren Sauerkirschbaum auszulichten und einzukürzen. Bin spät dran, ich weiß, aber besser spät als gar nicht.
Dazwischen machten wir zwei Mal Brotzeit bzw. Vesper, wie der Schwabe sagt, und genossen den sonnig warmen Tag. So macht auch ein Arbeits-Samstag Freude, wenn man genügend Erholungszeit einplant.
Ein Schmetterling, genauer gesagt ein Pfauenauge, wollte sich offensichtlich auch wärmen, denn er hielt so lange still, bis ich einige Fotos mit dem Smartphone geschossen habe, und darüber hinaus. Ich durfte mit dem Handy sogar ganz nah ran gehen.
Sara (von Saras Waldgarten) hatte mich übrigens schon darauf hingewiesen, dass die Schmetterlinge jetzt im Herbst leichter zu fotografieren sind, weil sie dann länger still halten. So bekomme sogar ich ungeduldiges Ding mal ein Foto von ihnen hin :-)
Jetzt abends ist noch Holz machen angesagt, wobei ich meinem Mann ab und zu assistiere, denn ich bin noch ziemlich müde vom Mähen. Die letzten Tage hatte ich wegen einer Blasenentzündung überwiegend warm eingepackt verbracht, so dass ich noch nicht so fit bin.
Und so geht ein arbeitsreicher Samstag dem Ende zu. Morgen singt unser Chor zusammen mit einem anderen Chor aus Stuttgart einige sehr schöne Lieder über den Psalm 23, worauf ich mich besonders freue. Morgens in der Leinhardskirche, abends in Willsbach, Obersulm. Nach einer langen Pause singe ich wieder im Chor, und es tut mir sehr gut. Ich liebe es zu singen, und in der Gruppe macht es noch mehr Freude.
Das Projekt morgen ist besonders schön, weil auch eine Sopranistin, eine Querflötespielerin und ein Organist weitere Werke über den 23. Psalm vortragen.

Pfauenauge im Herbst 2014

Dienstag, 23. September 2014

Herbstanfang

Heute ist Herbstanfang. Schon seit einiger Zeit hat sich der Herbst im Garten angekündigt. Trotzdem die Temperaturen letzte Woche teils wieder über 20 Grad kletterten, sinken sie doch nachts schon unter zehn Grad. Die Temperaturunterschiede zwischen der Mittagszeit und abends werden größer.

Gestern gab es ein heftiges Gewitter mit Blitz, Donner und heftigen Regenschauern. Das zweite bei uns im Spätsommer. Die Bäume verlieren schon seit einiger Zeit ihre Blätter, die sich bunt färben. Die Äpfel müssen geerntet werden, Kastanien liegen in Massen unterm Kastanienbaum, seit Wochen blüht in unserem Garten schon die Herbstzeitlose, in den Bäumen und auf den Telegrafendrähten sammeln sich die Vögel: Der Herbst ist da.

Rosenblüte im August

Vereinzelt blühen noch Rosen, doch meistens erfreuen uns nur noch Herbstastern und Dahlien mit ihren üppigen Blüten. Der Dunst liegt über dem Wald, uns fröstelt. Gerne trinken wir jetzt abends Tee und wickeln und in warme Decken. Manche heizen schon, denn abends wird es schon empfindlich frisch. Eine melancholische Stimmung ergreift mich immer zu dieser Jahreszeit, denn das ist immer auch der Auftakt zum kalten Winter.

Aber noch ist es erst Herbst, und die Weintrauben werden von den Winzern geerntet, wir bringen die Äpfel und Walnüsse in unser Haus, wo sie uns auch im Winter Genüsse bescheren werden. Manch milder Sonnenstrahl wird sich hoffentlich auch im Herbst, so wie heute, durch die Wolkendecke kämpfen und uns auch innerlich wärmen. Ich habe viele Sonnenstrahlen im Sommer gesammelt, so wie Frederick, die Maus http://de.wikipedia.org/wiki/Frederick_(Buch). Der Winter kann kommen, wir hatten einen Sommer mit viel Sonne und heißen Tagen.



Sonntag, 21. September 2014

Wespennest im Gewächshaus

In meinem Beitrag http://selbstversorger-garten.blogspot.de/2014/08/selbstversorgergarten-interessanter.html mutmaßte ich - neben anderen Themen -, dass Bienen sich in unserem Gewächshaus niedergelassen hätten. Nach einem Anruf bei einem Fachmann wurde ich allerdings darüber aufgeklärt, dass es Wespen sind, die sich oben unter dem Dach des Gewächshauses ihr Nest gebaut hatten. Hier ein Bild, das ich Ende August gemacht hatte:


Wespennest im Gewächshaus - August 2014
Mein Mann und ich haben ja vor, Bienen zu halten, aber da müssen wir noch viel lernen. Ich habe da noch überhaupt keine Ahnung, kann offensichtlich nicht einmal Bienen und Wespen voneinander unterscheiden.  Ich möchte ja die Bienen nur extensiv halten, also nicht unbedingt auf viel Honigertrag, sondern nur wegen der Bestäubung der Bäume und Pflanzen, was nicht so viel Aufwand beinhaltet. Informationen sind aber trotzdem notwendig.

Vielleicht kann ich zu meiner kleinen Ehrenrettung anmerken, dass ich beim Augenschein nicht so nah ans Nest ging. Da habe ich dann doch zu viel Respekt vor diesen Tieren. Auf dem Bild hätte ich jedoch mit bloßem Auge schon erkennen können, dass das vordere Tier auf der Wabe einen gelb-schwarz gestreiften Unterleib hat. Beim genauen Vergrößern sehe ich auch genau die schwarz-gelbe Zeichnung der Tiere.


Wespen Vergrößerung / Nahaufnahme - August 2014

Vielleicht war das Wunschdenken größer, dass sich ein wilder Schwarm Bienen in unserem Garten niedergelassen hat als der Wunsch, zu wissen, wer da genau die neuen Gäste im Gewächshaus sind.

Ich bekam bei dem Anruf beim Experten den Ratschlag, die Tiere zu töten, da die Gefahr bestünde, von ihnen beim Arbeiten im Gewächshaus angegriffen zu werden. Eigenschutz käme hier vor Tierschutz. Den Rat habe ich jedoch nicht befolgt. Es stimmt, das Gewächshaus ist nicht sehr hoch, das Nest also ziemlich nah über mir, wenn ich mich darin aufhalte.

Bisher hatte ich aber in meinem Erwachsenenleben - an entsprechende Ereignisse in meiner Kindheit kann ich mich nicht erinnern - nur eine einzige negative Erfahrung mit einer Wespe gemacht. Diese stach mich damals auch nur, weil ich ein T-Shirt anzog und nicht merkte, dass sie auf meinem Rücken saß. Das Tier war in Panik und stach mich, was nur logisch und verständlich war.

Ansonsten wurde ich noch nie von Wespen angegriffen, obwohl an meinem früheren Wohnort Wespen im Holzschuppen mehrmals ein Nest bauten, direkt gegenüber meinem bevorzugten Sitzplatz, an dem ich gerne Eis schleckte. Null Probleme mit Wespen! Ich bin aber auch nicht der Typ, der beginnt, hektisch und in Panik herumzufuchteln, wenn so ein Tier erscheint.

Also dürfen die Wespen auch hier leben. Mein Mann ist da meiner Meinung. Ich bin ja auch meist nur zum Gießen im Gewächshaus und vermeide dabei möglichst hektische Bewegungen. Gerade am Anfang machte ich beim Gießen Pausen, wenn ich sah, dass eine Wespe unruhig herumflog und in meine Richtung strebte. Inzwischen sind sie auch nicht mehr so mobil. Die Wespen werden nämlich vor dem Winter sterben. Nur die Königin überlebt und wird im Frühjahr einen neuen Staat bilden. Dass sie sich dann nicht wieder das Gewächshaus als Wohnung aussucht, müssen wir dann rechtzeitig zu verhindern wissen, bevor das kunstvolle Nest gebaut ist.

Es ist doch auch friedliche Co-Existenz zwischen Mensch und Tier möglich! Man muss nicht gleich, nur weil man Angst vor Tieren hat, diese töten. Weitere gute Informationen über dieses faszinierende Tier findet man auch bei Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Wespe.

(Dieser Beitrag steht auch in meinem Gartenblog http://selbstversorger-garten.blogspot.de)

Nachtrag: Auf meinem Gartenblog hat sich eine Unterhaltung über Wespenstiche entsponnen, die dort zu lesen ist: http://selbstversorger-garten.blogspot.de/2014/09/wespennest-im-gewachshaus.html

Selbstverständlich können Wespenstiche auch gefährlich werden. Es besteht die Gefahr des Anaphylaktischen Schocks, der lebensgefährlich sein kann.Hier muss man immer ein Notfallset bei sich haben. Außerdem sollte man eine Hyposensibilisierung machen lassen, die sehr erfolgreich ist - und übrigens bei anderen Allergien auch sehr erfolgversprechend ist. Danach sind die Wespenstiche meist nicht mehr lebensgefährlich.

Lesenswert bei Wikipedia:
http://de.wikipedia.org/wiki/Anaphylaxie

http://de.wikipedia.org/wiki/Hyposensibilisierung 

Dass auch an sich harmlose Nahrungsmittel starke Allergien auslösen können, liest man hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Erdnussallergie 

Freitag, 5. September 2014

Erntesegen verarbeiten - kurze Zwischenmeldung. Schönes Wochenende!

Heute mache ich nur eine kleine Zwischenmeldung, weil ich kaum noch ins Internet komme. Ich bin zur Zeit nur noch am Schnippeln: Zwetschgen müssen halbiert und aussortiert werden (ungefähr ein Viertel bis ein Drittel ist madig) und danach entweder eingefroren oder zu Marmelade verarbeitet. Äpfel, die schon herabgefallen sind, verarbeite ich momentan zu Marmelade, indem ich andere Früchte hinzufüge. Und heute kommen die Zucchini dran, die ich mit Paprika, Zwiebeln und Gelbe Rüben (Karotten) essigsauer einlegen will. Daneben natürlich weiterhin die Äpfel, die nicht weniger werden, obwohl es dieses Jahr nicht so viele sind wie letztes Jahr. Außerdem sind noch nicht alle Zwetschgen vom Baum geerntet, was spätestens morgen mein Mann noch erledigen muss, denn oben komme ich nicht so gut dran wie er - dann habe ich wieder was zum Verarbeiten. Mein Mann hat mir übrigens auch schon fleißig beim Schneiden geholfen. Er ist ja der große Profiteur solcher Aktionen, dennn er liebt Blechkuchen mit Zwetschgen! :-)

Euch wünsche ich von Herzen ein schönes Wochenende. Heute kommt bei uns die Sonne raus, bei euch hoffentlich auch, und ich werde einiges draußen schnippeln, um dabei Sonne zu tanken. Habt schöne Stunden, es wird noch viel zu früh wieder kalt und grässlich draußen! Alles Liebe, eure Irmgard

Echinacea purpurea

Freitag, 22. August 2014

Selbstversorgergarten - interessanter Artikel

Neulich fand ich durch einen Tipp auf eine interessante Seite, auf der ein Bericht über eine Frau zu lesen stand, die eine Selbstversorger-Akademie und einen Permakultur-Lehrgarten betreibt, Frau Hannelore Zech. Da ich selbst, trotzdem ich mir einiges an theoretischem Wissen zu den Themen angelesen habe, noch himmelweit von Selbstversorgung und auch Permakultur entfernt bin, brachte der Artikel auch für mich noch einiges an Informationen - und den Wunsch, vielleicht demnächst dort auch einen Workshop zu belegen. Hier der entsprechende Link:

http://www.gartenhaus-gmbh.de/magazin/vom-gartenliebhaber-zum-selbstversorger-im-gespraech-mit-der-leiterin-einer-selbstversorger-akademie/

In vielem bin ich mit Frau Zech einer Meinung.  Das Gemüse, das Obst, die Salate und die Kräuter aus dem eigenen Garten schmecken beispielsweise so viel intensiver und besser als Gekauftes. Der Grund dazu steckt auch nicht nur darin, dass bei uns alles vollreif geerntet wird. Gerade alte Sorten schmecken einfach viel "runder" als die hochgezüchteten Sorten, an die sich viele Menschen schon so gewöhnt haben. Ich lehne z. B. schon  seit einigen Jahren diese "Plastikäpfel" ab, wie ich sie nenne, die nur süß schmecken, aber ansonsten ohne Aroma sind. Wie vielfältig schmecken hingegen die Äpfel aus unserer Streuobstwiese! Von süß und saftig mit herber Note über herb-säuerlich bis zu mehlig-mild gibt es eine Unzahl von Geschmacksrichtungen, die ich gar nicht beschreiben kann - die muss man einfach kosten, um zu erleben, WIE gut sie schmecken.

Aber zurück zu dem Artikel. In dem Workshop lernt man unter anderem über den Hühnertraktor, der mobile Hühnerhaltung ermöglicht. Die Hühnerhaltung ist ja bei meinem Mann und mir schon angedacht, aber erst müssen wir den Hühnern eine angemessene Behausung und auch Schutz vor Mäusebussarden, Mardern und dem Habicht bieten, der ja auf unserem externen Garten sein Jagdgebiet hat (siehe mein kurzer Bericht hier: http://selbstversorger-garten.blogspot.de/2014/07/gluck-gehabt.html). Ein bisschen Anregung wäre da nicht schlecht.

Ein Bild in dem Bericht zeigt einen fast futuristisch anmutenden Bienenkorb für die hauseigene Bienenzucht. Auch Bienen möchte ich in unserem Garten halten. Vielleicht in gar nicht so weiter Ferne, denn wenn mich nicht alles täuscht, hat sich eine kleine Gruppe Bienen innen unter dem Dach des Gewächshauses niedergelassen. Da besteht auch Handlungsbedarf, denn irgendwann in der nächsten Zeit müssen wir das Gewächshaus wieder zumindest nachts zumachen. Die Bienen müssen aber die Gelegenheit haben, frei umherfliegen zu können. Ich habe bereits vor, mit einem örtlichen Bienenverband Kontakt aufzunehmen, um mich dabei bereaten zu lassen. Bisher habe ich in dem Bereich ziemlich wenig Ahnung.

Alles, was in dem Bericht steht, will ich hier nicht aufzählen. Wer Interesse hat, kann den Bericht ja selber lesen. Erwähnenswert ist vor allem noch das Rezept für den Kräutersirup. Das genaue Rezept dazu ist dort zu lesen.

Damit ein bisschen Farbe in diesen Beitrag reinkommt, hier ein Bild von einem Teilstück meines "Selbstversorgergartens". Ich nutze jede Ecke, die möglich ist, um Sachen heranzuziehen, auch das ehemalige Hühnerhaus der Vorbesitzerin. Das Steinhaus liegt sehr sonnig und ist eine richtige Wärmefalle, die das Sonnenlicht speichert, so dass sich Gurken, Zucchini, Kürbis und Andenbeere prächtig entwickeln. Dieses Jahr war ich mit dem Säen ziemlich spät dran, aber Gurken und Zucchini habe ich schon in Mengen geerntet. Die Andenbeere (Physalis edulis) ist etwas "langhaxig", also recht geizig gewachsen, weil ich sie oben auf dem Dachboden überwinterte und danach nicht zurückschnitt, sie tragen bereits Früchte. Die Bank hat mein Schatz selbst gezimmert.

Gurken, Zucchini und Hokkaidokürbis vor dem gemauerten Gartenhäuschen

(Dieser Beitrag steht auch auf meinem Gartenblog - http://selbstversorger-garten.blogspot.de/ )