Donnerstag, 3. Februar 2011

Essen als Müll ...

Durch einen Newsletter von Greenpeace, der mich auf die Neugestaltung ihrer Seite aufmerksam machte - das Einkaufsnetz gibt es nicht mehr, daraus wurde "Konsum & Umwelt" -, fand ich auf der Greenpeace-Seite mit Verbrauchertipps dieses Video, das mich betroffen machte. Ich wusste, dass in Deutschland viele Lebensmittel weggeworfen werden. Welche Dimension das jedoch hat, war mir nicht klar. Jetzt schon!



P. S. Jürgen hat diesen Beitrag aufgenommen und auch auf seinen Blog gesetzt. Ich bin seiner Meinung: Es ist Frevel, Lebensmittel wegzuwerfen! Ich denke, es kommt auf uns Menschen zurück, welchen Raubbau wir treiben und wie leichtfertig wir mit allem umgehen, während andere nicht wissen, wie sie überleben sollen.


Kommentare:

  1. Liebe Irmgard!
    Wenn man das so im Film ansieht, ist es erschreckend. Da muss ich mich auch ein wenig an der Nase nehmen. Ich werfe oft Lebensmittel weg, wenn ich nicht mehr sicher bin, ob sie noch frisch genug sind.
    Hier in Wien gibt es einige Läden, in denen arme Menschen Waren zu einem sehr sehr günstigen Preis einkaufen können. Die Waren dazu kommen von Supermärkten o.ä.
    Lieben Gruß
    Lemmie

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  2. Liebe irmgard,
    zuerst einmal: Schön, daß Du wieder da bist.
    Der Film ist erschütternd. Und leider kann ich mich auch nicht ganz davon lossprechen. Ich habe heute auch wieder Brot fortgeschmissen, weil es schimmelig war. Hätte ich es früh genug eingefroren, wäre das nicht passiert.
    Lieb Grüße
    Irmi

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  3. Liebe Irmgard,

    was Irmi beschreibt, passiert mir leider auch manchmal - dass etwas schimmelig wird, weil wir es nicht rechtzeitig verbraucht haben - oder ich habe nicht auf die Haltbarkeitsdaten geachtet und sehe auf einmal - das ist ja schon eine Weile abgelaufen. Man sollte wirklich ganz bewußt darauf achten, dass man vermeidet, Lebensmittel wegzuwerfen. Reste gleich in den Kühlschrank und am nächsten Tag nochmal verwenden ..da gibt es viele Möglichkeiten. (und ich muss sagen - Lisa, die ja ein "Allesfresser" ist, nimmt gern auch Dinge, die wir nicht mehr unbedingt wollen *g* überreife Bananen oder Obst ..oder wenn etwas einfach zu viel ist. Sie genießt es ;)

    Danke dir sehr für den Hinweis auf den Film!

    Ich wünsche deiner Mutter alles erdenklich Gute, und dir alles Liebe ...viele liebe Grüße und bis bald :)
    Ocean

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  4. Liebe Irmgard, herzliche Abendgrüße.
    Schlimm, wieviel weggeworfen wird.
    Im TV zeigte man auch einen Bericht über Haltbarkeitsdatum und da wurden Mengen von Lebensmittel vernichtet, die noch nach dem MHD voll eßbar bzw genießbar waren.
    Bei uns wird kaum was weggeworfen, nur wenns schimmelig wurde. Aber das kommt nur selten vor, wie gestern, als eine Mandarine beim Abpellen an einer Stelle Schimmel hatte, obwohl sie sich dort nicht weich anfaßte. Ist mir auch noch nicht untergekommen.
    Die Laden-Regale sollen immer prall gefüllt sein und dann passiert so ein riesen Wegwurf.
    Danke für Deine ausführliche Mail. Ich kann Dich verstehen. Wünsche Deiner Mutti alles Gute.
    Ich hatte die anstrengende Pflege meines Vaters kurz nach der Geburt des jüngeren Sohnes. Ich war beim Vater mit dem Säugling und etwas später dann nur Nachmittags allein bis spät Abends, da war dann das Kind beim Männe.
    Mein Vater ließ sich nur von mir helfen. Männe wollte er nicht bei sich haben. Wir wollten auch nicht, daß er sich zusätzlich aufregte. Für mich war es eine harte Zeit. Ständig pendeln zwischen Vaters Wohnung, unserem zu Hause und Arbeitsstelle und alles in erster Zeit mit dem Säugling.Da sah ich ausgepowert und wie eine Spitzmaus aus. Der Große, schon 12 Jahre, nahm mir die Lebensmitteleinkäufe für Vater ab. Sonnabend vormittags fuhr der Große allein zum Opa und der wartete schon auf ihn und der Große blieb auch über Nacht und kam erst Sonntag gegen 18 Uhr zu uns zurück. Vater wollte den Großen ganz für sich da haben.
    Ich versuchte Vaters Alleinsein so gut wie möglich zu erleichtern.
    Er war 52 Jahre mit Muttern verheiratet.
    Es waren meine Pflegeeltern, das weißt Du ja.
    Meine Hochzeit war nur 2 1/2 Monate nach dem Tode seiner Frau. Er war eben allein und ich hatte meine eigene Familie.
    Der Große war sehr fürsorglich zu seinem Opa.
    Da hatte ich immer ein gutes Gefühl.
    So, das wars jetzt und Dir wünsche ich weiterhin viel Kraft und angenehme Stunden mit Deiner Mutter, wenn Du bei ihr bist.
    Für mich war es nie eine Pflicht beim Vater zu sein, sondern ein innerstes Verlangen, ihm meine Liebe und Sorge spüren zu lassen, die sie mir als Pflegeeltern seit meines ersten Lebenstages schenkten.
    Tschüssi, Brigitte

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  5. Hallo liebe Irmgard,
    das Video geht im Moment nicht auf, ich werde es später nochmal versuchen. Aber ich denke, dass mir der Inhalt nicht neu ist und auch ich finde es entsetzlich, was alles weggeworfen wird. Bei uns ist der Kühlschrank voll mit gut verschließbaren Kunststofftöpfchen, in denen Reste aufbewahrt und möglichst bald weiter verwertet werden. Man muss da nur ein bisschen kreativ sein.
    Lieben Gruß
    Elke

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  6. Liebe Irmgard,
    ich bemühe mich immer, so wenig Lebensmittel wie möglich wegzuwerfen - und meistens gelingt es mir auch. Brot wird gleich nach dem Kauf eingefroren, so dass nicht zuviel im Brotkorb liegt. Und wenn mal Mittagessen übrig bleibt - das wird nicht weggeworfen, sondern kommt portioniert in Schalen und ab damit in die Gefriertruhe.

    Grüßle
    und ein schönes Wochenende
    Traudi

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