Freitag, 5. September 2014

Erntesegen verarbeiten - kurze Zwischenmeldung. Schönes Wochenende!

Heute mache ich nur eine kleine Zwischenmeldung, weil ich kaum noch ins Internet komme. Ich bin zur Zeit nur noch am Schnippeln: Zwetschgen müssen halbiert und aussortiert werden (ungefähr ein Viertel bis ein Drittel ist madig) und danach entweder eingefroren oder zu Marmelade verarbeitet. Äpfel, die schon herabgefallen sind, verarbeite ich momentan zu Marmelade, indem ich andere Früchte hinzufüge. Und heute kommen die Zucchini dran, die ich mit Paprika, Zwiebeln und Gelbe Rüben (Karotten) essigsauer einlegen will. Daneben natürlich weiterhin die Äpfel, die nicht weniger werden, obwohl es dieses Jahr nicht so viele sind wie letztes Jahr. Außerdem sind noch nicht alle Zwetschgen vom Baum geerntet, was spätestens morgen mein Mann noch erledigen muss, denn oben komme ich nicht so gut dran wie er - dann habe ich wieder was zum Verarbeiten. Mein Mann hat mir übrigens auch schon fleißig beim Schneiden geholfen. Er ist ja der große Profiteur solcher Aktionen, dennn er liebt Blechkuchen mit Zwetschgen! :-)

Euch wünsche ich von Herzen ein schönes Wochenende. Heute kommt bei uns die Sonne raus, bei euch hoffentlich auch, und ich werde einiges draußen schnippeln, um dabei Sonne zu tanken. Habt schöne Stunden, es wird noch viel zu früh wieder kalt und grässlich draußen! Alles Liebe, eure Irmgard

Echinacea purpurea

Kommentare:

  1. Huhu Irmgard,
    ich habe Sonnenschein und 25 Grad im Schatten, aber es wird schwül und soll gewittern. Dann wünsche ich Dir viel Erfolg und auch ein schönes Wochenende
    Helga

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    1. Liebe Helga,
      gestern waren es 28 Grad und wundervoll warm, als ich kurz draußen Pause machte vom Zucchini schnippeln für Zucchini süß-sauer. Gewitter gab es noch nicht, so dass ich gießen musste.
      Liebe Grüße zurück, Irmgard

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  2. mühsam ist die verarbeitung, doch das essen der eigenen dinge aus dem garten ein besonderer genuss.
    auch für dich ein schönes wochenende!

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    1. Liebe Kelly,
      mir wird nur manchmal schwummerig angesichts der Mengen, die ich noch verarbeiten muss. Ja, wegen des Genusses im Winter mache ich es ja. Selbst gemacht, und zwar so, wie es uns schmeckt.
      Liebe Grüße auch an Dich, Irmgard

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  3. ja... so ein Garten ist viel Arbeit.
    Als meine Schwiegermutter starb die sich überwiegend um den Garten gekümmert hatte war es vorbei mit Früchten aus dem eigenen Garten.
    Ich selber habe keine Ahnung und kein Interesse und meine ehemalige Frau war beruflich genauso eingespannt wie ich selber.
    Jetzt ist sie kurz vor der Rente aber körperlich so kaputt, dass Gartenarbeit nicht mehr in Frage kommt.
    Dir auch ein schönes Wochenende !

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    1. Ja, lieber Gucky,
      manchmal frage ich mich schon, was ich mir da angetan habe. An manchen Tagen geht es mir auch nicht so gut, und trotzdem muss gegossen und die Sachen verarbeitet werden. Aber ich liebe eben das Garteln. Ja, man muss es mögen - und auch die Kraft dazu haben, denn gerade das Buckeln geht arg auf den Rücken.
      Ich wünsche Dir und Deinen Lieben trotz allem gute Stunden, an denen es so wenig Beschwerden wie möglich gibt.
      Liebe Grüße, Irmgard

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  4. Liebe Irmgard,

    danke für Deine lieben Zeilen. Ich war für ein paar Tage verreist und komme daher erst heute zum Antworten.
    Die Schmetterlinge lassen sich um diese Zeit eher fotografieren als im zeitigen Sommer, da sie jetzt träger werden. Wenn man es geschickt anstellt und keinen Schatten über sie wirft, bleiben sie meist sitzen und man kann sie sogar ganz aus der Nähe ablichten. Ebenso verhält es sich mit den Libellen. Nur muß man selbst dabei ruhig bleiben. Bewegung und Hektik, "vertragen" sie nicht.

    Das von den Cosmeen ist auch mir neu! Danke für den Hinweis, auch wenn ich ihn leider nicht praktizieren kann, so könnte doch manch anderer Leser davon profitieren. Bei uns kann ich nicht einmal die Dahlien oder Gladiolen überwintern. Es war reine Glückssache, daß die Gladiolen überlebten, sicher auch weil der Winter sehr mild war. Ich werde sie einfach im Boden belassen, denn im Gartenhaus verfrieren sie bei starkem Frost ohnehin. Dahlien mußte ich mir in diesem Jahr neu kaufen, ich habe aber nur noch ganz wenige für einen Topf gekauft. Es ist schade drum, wenn man sie hinterher fortwerfen muß. Dabei mag ich sie so gern!

    Papageientulpen kenne ich auch und hatte ich auch schon in einem früheren Garten.
    Ja und leider ist es so, meine Mutter war sehr krank und ist zwar jetzt wieder zuhause, aber auch immer noch krank. Da war das jetzt einmal eine kleine Auszeit, die aber bei weitem nicht ausreicht, sich von all dem Stress der vergangenen Wochen und Monate zu erholen.

    Sehr viel komme auch ich nicht mehr ins Internet. Das lange Sitzen verursacht mir auch Rückenprobleme, das muß ich nicht haben. Aber ein Post mal zur Entspannung ist schon ganz schön, dafür kommentiere ich inzwischen viel seltener.

    Da hast Du ja nun gut zu tun. Bei uns hält sich, was die Ernte betrifft, alles in Grenzen, da ich bewusst hier kaum noch etwas anbauen will aus Zeitmangel. Am liebsten genieße ich inzwischen die Natur oder anderer Leute Gärten ohne all die Arbeit dahinter zu haben.

    Viele liebe Grüße und viel Spaß und Energie für all Deine Vorhaben und noch schöne spätsommerliche Tage
    Sara

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    1. Liebe Sara,
      Du machst es richtig: genieße die wenige freie Zeit, die Dir bleibt, um die Natur und den Garten zu genießen. Platzmangel ist ein großes Problem, um Pflanzen zu überwintern, das kann ich verstehen.
      Wegen des Fotografierens von Schmetterlingen oder gar Libellen: Gerade das hektische Bewegen ist mein Problem ;-). Ich bin in solchen Sachen ein Hektiker und habe da so gar keine Geduld.
      Liebe Grüße auch an Dich,
      Irmgard

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    2. Danke, liebe Irmgard. Man muß irgendwo seine Akkus auch wieder auftanken und irgendwann ...
      Wir haben schon Platz genug, nur keinen kühlen dunkleren Raum. Die Pflanzen würden vorzeitig austreiben und lange ungesunde Triebe entwickeln. Solche Häuser sind leider heutzutage häufig an der Tagesordnung. Auch deshalb werden wir uns doch nochmal neu orientieren, aber langfristig ... denn der letzte Umzug steckte uns lange in den Knochen ...
      Also ich bin ja auch ein Bewegungstyp - doch beim Fotografieren solcher Tiere habe ich mir angewöhnt, eine meditativ-hypnotische Haltung einzunehmen *lach* - das wirkt oft und sie halten still. Bei Libellen ist es schon ein wenig schwieriger. Aber es gibt Zeiten, zu denen Libellen viel langsamer sind ... die Zeit der Paarung beispielsweise ... dann lassen sie sich häufig nieder und bleiben auch einmal sitzen. Oder bei den Schmetterlingen, wenn es sehr warm ist im Spätsommer. Während man im Frühsommer kaum eine Chance hat. Das sind so meine Beobachtungen ...

      Alles Liebe
      Sara

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    3. Liebe Sara,
      vielen Dank nochmal für Deine Tipps. Ich werde mal sehen, ob ich in nächster Zeit bessere Schmetterlingsfotos machen kann. Auf schöne Libellenbilder wage ich kaum zu hoffen.
      Ja, das Austreiben von langen Geiztrieben bei zu viel Licht ist nicht so gut. Außerdem muss man dann auch wirklich genügend gießen, denn die Pflanzen brauchen dann auch Nahrung, wenn sie Blattmasse bilden. War mir vor einigen Jahren noch nicht ganz klar, als ich die Pflanzen in einen Raum mit Fenster überwinterte, und sie mir nicht erfroren, sondern wegen Wassermangel eingingen - wie mir ein erfahrener Gärtner sagte. Die armen Pflanzen! Aber ich wusste es damals wirklich noch nicht, musste erst einige dumme Fehler machen, bis ich so weit wie heute bin - und ich bin noch lange nicht sooo superweise als Hobbygärtnerin.
      Liebe Grüße zurück,
      Irmgard

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  5. Liebe Irmgard,

    also ich finde, das ist einer der schönsten Gründe, keine Zeit für das Internet zu haben. Auch wenn es mit viel Arbeit verbunden ist, so ist es doch wunderbar, wenn man aus dem eigenen Garten ernten kann, was man dann für die kalte Jahreszeit verarbeitet. Es macht stolz und glücklich.

    Ich weiß, ich hab leicht Reden, hab ich doch keinen Zwetschgenbaum im Garten ... lach. Aber wenn ich jetzt erlebe, wie unendlich traurig mein Vater ist, weil er aus Alters- bzw. gesundheitlichen Gründen nicht mehr in seinem Garten werkeln kann, dann möchte ich jedem sagen, der noch das Glück hat, genießt jeden Augenblick mit allem Drum und Dran.

    Ich muss oft daran denken, wie schön es war, als ich noch gemeinsam mit meinem Mann im Garten arbeiten oder dieses Idyll genießen konnte ...

    Deshalb, liebe Irmgard, genieße die schöne Zeit. Ich wünsch dir von Herzen Glück und Freude dabei und schick dir einen lieben Gruß in deinen Garten ...

    die Waldameise :)

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    1. Liebe Andrea,
      danke für Deine lieben Gedanken und Wünsche. Ja, es stimmt: ich will von Herzen dankbar sein, dass ich noch im Garten werkeln kann. Irgendwann geht es nicht mehr, und das wird recht schwierig werden, denn im Kopf möchte man ja noch ... ;-)
      Danke für Deine lieben Grüße,
      Irmgard

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