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Mittwoch, 28. Januar 2015

Gartenträume - Pläne für das neue Gartenjahr

Während das Wetter draußen Kapriolen macht und von Kälte und Schnee über Regen bis zu Plusgraden über 10 Grad alles im Angebot ist, wünsche ich mir sehnlichst den Frühling herbei.

Der Januar ist ja für manche schon der Startschuss, um mit dem Heranziehen von Pflanzen für den Garten zu beginnen - so sie denn ein Gewächshaus oder eine sehr warme Ecke am Balkon oder am Haus haben. Zumindest bei Paprika sollte auch ich jetzt langsam in die Puschen kommen und Pflänzchen heranziehen, weil diese so eine lange Zeit für die Reife benötigen.

Gurken, Tomaten, Zucchini und Kürbis werde ich wieder erst später, wahrscheinlich im März, heranziehen (auch April würde normalerweise noch reichen, zumindest für Gurken, Zucchini und Kürbis, aber in den letzten Jahren war es bei uns im Frühjahr so mild, dass es besser ist, ich bin früher dran). Diese Sorten wachsen sehr schnell, und dann habe ich keinen Platz mehr für sie im Haus. So etwas wäre nur sinnvoll bei einem beheizbaren Gewächshaus, aber für frühere Ernte möchte ich keinen Strom verplempern, also fällt das flach.

Aber ich schwelge in Plänen für dieses Gartenjahr. Gerade bin ich dabei, meine Bestellung bei Dreschflegel fertigzumachen (http://www.dreschflegel-shop.de). Dreschflegel geht es darum, die Sortenvielfalt zu erhalten, und samenfestes Saatgut anzubieten. Dabei fungiert der Shop als zentrale Stelle, damit die 14 angeschlossenen Biohöfe sich auf den Anbau und die Gewinnung von Samen konzentrieren können. Der Vertrieb von Samen ist inzwischen zum allergrößten Teil in der Hand von wenigen weltweiten Großkonzernen. Die wenigen Sorten, die noch angeboten werden, können gar nicht angepasst sein an unser Klima und unsere Anforderungen. Dadurch sind sie anfälliger für Krankheiten, gegen die natürlich vielerlei Mittelchen helfen, die praktischerweise auch von denselben multinationalen Konzernen angeboten werden. Das brauche ich aber nicht. Ich möchte lieber robuste Sorten, die in unserem Klima gedeihen und von denen ich selbst Samen abnehmen kann.

Außerdem liebe ich es, neue Sorten auszuprobieren. Ich bin am Stöbern in den diesjährigen Angeboten und habe mir schon einiges ausgesucht, was ich dieses Jahr ausprobieren werde. Manches kann daneben gehen, so dass einmal eine Sorte Samen nicht aufgeht, so wie in den letzten Jahren ab und zu geschehen, aber Samen sind eben etwas Lebendiges, und Leben ist immer überraschend und nicht immer planbar. Die Witterungsverhältnisse sind auch nicht immer gleich, und oft bin ich zu faul, um für jede einzelne Sorte die genauen Pflegebedingungen zu lesen, so dass auch aus diesem Grund schon mal etwas daneben gehen kann. Hinterher bin ich dann schlauer, und für das nächste Mal weiß ich es dann.

Zum weiteren Stöbern nach seltenen Sorten habe ich übrigens noch zwei weitere Seiten:
http://sortenhandbuch.arche-noah.at (Arche Noah) und http://www.nutzpflanzenvielfalt.de (VEN).
Arche Noah ist die österreichische "Gesellschaft für die Erhaltung der Kulturpflanzenvielfalt und ihre Entwicklung" (Verein), VEN der deutsche "Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt e.V". Beide haben sich den Erhalt von traditionellen Kulturpflanzen auf die Fahnen geschrieben. Die Sorten werden dezentral privat gepflegt, und man muss mit den einzelnen Leuten Kontakt aufnehmen wegen der Samen. Es ist nicht so komfortabel wie bei Dreschflegel, aber sehr interessant bei seltenen Sorten.

Bei VEN gibt es zudem eine Saatgutliste. Hier sind auch die Eigenschaften vieler Gemüsesorten aufgeführt. Bei Tomaten kann man (nach unten scrollen) z. B. nach Größe, Farbe, Gewicht, ob freilandtauglich, ob kreuzungsgefährdet und Ernte-/Genussreife aussuchen. Ursula Reinhard vom VEN hat die Datenbank in jahrelanger ehrenamtlicher Arbeit erstellt. Auch Arche Noah hat ein Sortenhandbuch, das momentan nur online erhältlich ist, aber ab Frühjahr wieder in Druckform herauskommt.

Reinschauen werde ich auch wieder bei Rühlemanns http://www.kraeuter-und-duftpflanzen.de. Das ist zwar kein Verein, sondern eine "ganz normale Gärtnerei", aber so normal denn auch wieder nicht. Dort gibt es eine endlose Auswahl an exotischen Gemüsen und Kräutern. Eine Bestellung reicht da aber im Frühling, denn dort bestelle ich meist Pflanzen.

Ich muss mich da immer sehr disziplinieren, um nicht einen Bestell-Rausch zu bekommen, wenn ich in dem Katalog blättere, der sich wie ein spannendes Buch liest, mit Bildern und ganz tollen Beschreibungen mit Heilwirkungen und Herkunft usw. Besonders begeistert bin ich von der Cystus-Pflanze, die ich letztes Jahr gekauft habe, und die sich gut entwickelt hat. Ich hole mir regelmäßig Blättchen von draußen für Smoothies, Salat und Tee. Letztes Jahr hatte sie sogar einige rosa Blüten. Hier ein aktuelles Foto:

Cystus, 1 Jahr alt, Löwenstein TO (Weinbauklima). 28.01.05
Winterhart bis -10 Grad. Rosafarbene Blüten im Sommer.

Aber zurück zu meinen Plänen: Dieses Jahr will ich endlich den Gleisdorfer Ölkürbis anbauen, dessen Kerne man ohne zu schälen essen kann - die Kürbiskerne, die es zu kaufen gibt. Außerdem den Spaghetti-Kürbis, den ich bislang auch noch nicht angebaut habe. Bei den Zucchini interessiert mich neben den normalen Sorten die Zucchini White Bush, die man gedünstet aus der Schale löffeln kann, und die Vanillegeschmack haben. Einen Versuch ist es wert - ich freue mich darauf!

Bei den Tomaten werde ich verschiedene neue Sorten probieren, unter anderem Clarita, eine Salattomate, die freilandtauglich ist und einen guten Ertrag liefern soll. Daneben kommt wieder mal die Wildtomate Rote Murmel zum Einsatz, die ich schon einmal angebaut habe, leckere süße kleine Tomaten. Letztes Jahr hatte ich so viel Ausfall durch Krautfäule, selbst bei den Freilandtomaten, so dass ich reuig wieder zu dieser Sorte zurückkehre. Die empfindlicheren Sorten will ich unter Dach, aber gut belüftet, anbauen. Neues Jahr, neues Glück!

(Dieser Beitrag ist auch auf meinem Gartenblog http://selbstversorger-garten.blogspot.de zu lesen)

Freitag, 22. August 2014

Selbstversorgergarten - interessanter Artikel

Neulich fand ich durch einen Tipp auf eine interessante Seite, auf der ein Bericht über eine Frau zu lesen stand, die eine Selbstversorger-Akademie und einen Permakultur-Lehrgarten betreibt, Frau Hannelore Zech. Da ich selbst, trotzdem ich mir einiges an theoretischem Wissen zu den Themen angelesen habe, noch himmelweit von Selbstversorgung und auch Permakultur entfernt bin, brachte der Artikel auch für mich noch einiges an Informationen - und den Wunsch, vielleicht demnächst dort auch einen Workshop zu belegen. Hier der entsprechende Link:

http://www.gartenhaus-gmbh.de/magazin/vom-gartenliebhaber-zum-selbstversorger-im-gespraech-mit-der-leiterin-einer-selbstversorger-akademie/

In vielem bin ich mit Frau Zech einer Meinung.  Das Gemüse, das Obst, die Salate und die Kräuter aus dem eigenen Garten schmecken beispielsweise so viel intensiver und besser als Gekauftes. Der Grund dazu steckt auch nicht nur darin, dass bei uns alles vollreif geerntet wird. Gerade alte Sorten schmecken einfach viel "runder" als die hochgezüchteten Sorten, an die sich viele Menschen schon so gewöhnt haben. Ich lehne z. B. schon  seit einigen Jahren diese "Plastikäpfel" ab, wie ich sie nenne, die nur süß schmecken, aber ansonsten ohne Aroma sind. Wie vielfältig schmecken hingegen die Äpfel aus unserer Streuobstwiese! Von süß und saftig mit herber Note über herb-säuerlich bis zu mehlig-mild gibt es eine Unzahl von Geschmacksrichtungen, die ich gar nicht beschreiben kann - die muss man einfach kosten, um zu erleben, WIE gut sie schmecken.

Aber zurück zu dem Artikel. In dem Workshop lernt man unter anderem über den Hühnertraktor, der mobile Hühnerhaltung ermöglicht. Die Hühnerhaltung ist ja bei meinem Mann und mir schon angedacht, aber erst müssen wir den Hühnern eine angemessene Behausung und auch Schutz vor Mäusebussarden, Mardern und dem Habicht bieten, der ja auf unserem externen Garten sein Jagdgebiet hat (siehe mein kurzer Bericht hier: http://selbstversorger-garten.blogspot.de/2014/07/gluck-gehabt.html). Ein bisschen Anregung wäre da nicht schlecht.

Ein Bild in dem Bericht zeigt einen fast futuristisch anmutenden Bienenkorb für die hauseigene Bienenzucht. Auch Bienen möchte ich in unserem Garten halten. Vielleicht in gar nicht so weiter Ferne, denn wenn mich nicht alles täuscht, hat sich eine kleine Gruppe Bienen innen unter dem Dach des Gewächshauses niedergelassen. Da besteht auch Handlungsbedarf, denn irgendwann in der nächsten Zeit müssen wir das Gewächshaus wieder zumindest nachts zumachen. Die Bienen müssen aber die Gelegenheit haben, frei umherfliegen zu können. Ich habe bereits vor, mit einem örtlichen Bienenverband Kontakt aufzunehmen, um mich dabei bereaten zu lassen. Bisher habe ich in dem Bereich ziemlich wenig Ahnung.

Alles, was in dem Bericht steht, will ich hier nicht aufzählen. Wer Interesse hat, kann den Bericht ja selber lesen. Erwähnenswert ist vor allem noch das Rezept für den Kräutersirup. Das genaue Rezept dazu ist dort zu lesen.

Damit ein bisschen Farbe in diesen Beitrag reinkommt, hier ein Bild von einem Teilstück meines "Selbstversorgergartens". Ich nutze jede Ecke, die möglich ist, um Sachen heranzuziehen, auch das ehemalige Hühnerhaus der Vorbesitzerin. Das Steinhaus liegt sehr sonnig und ist eine richtige Wärmefalle, die das Sonnenlicht speichert, so dass sich Gurken, Zucchini, Kürbis und Andenbeere prächtig entwickeln. Dieses Jahr war ich mit dem Säen ziemlich spät dran, aber Gurken und Zucchini habe ich schon in Mengen geerntet. Die Andenbeere (Physalis edulis) ist etwas "langhaxig", also recht geizig gewachsen, weil ich sie oben auf dem Dachboden überwinterte und danach nicht zurückschnitt, sie tragen bereits Früchte. Die Bank hat mein Schatz selbst gezimmert.

Gurken, Zucchini und Hokkaidokürbis vor dem gemauerten Gartenhäuschen

(Dieser Beitrag steht auch auf meinem Gartenblog - http://selbstversorger-garten.blogspot.de/ )

Montag, 13. Mai 2013

Kleine Bilderserie mit Gartenbildern

Hallo, ihr Lieben. Lange ist mein letzter Eintrag her. Gerade habe ich eure Kommentare zu meinem letzten Beitrag beantwortet, leider nur hier auf meinem Blog. Ich hoffe, dass ihr es mir nachseht, wenn ich nur nach und nach Gegenbesuche mache. In der ruhigen Jahreszeit wird es wieder besser - aber erst einmal wollen wir alle diese wunderbare Zeit genießen.

Hier habe ich aber wenigstens eine kleine Bilderserie von unserem neuen (Gartengrund)Stückle und dem Hausgarten für euch (für größere Ansicht bitte auf die Bilder klicken):


Im Vordergrund ist einer der großen Kirschbäume zu sehen, der auf unserem neuen Stückle steht. Ich freue mich schon auf die Kirschen. Wir haben ja das Gartengrundstück erst im Spätsommer nach der Kirschernte gekauft, sahen also nicht, welche Kirschen dort zu ernten sind. Ich hoffe, Herzkirschen sind auch dabei.


Auch auf dem angrenzenden Gartenstück, das wir zur Pflege angenommen haben - und das zugehörige Gartenhaus mit nutzen können - hat Obstbäume, wie diesen Apfelbaum, unter dem es blüht und grünt. Vor allem über die vielen Walderdbeeren, die im ganzen Garten verteilt sind, freue ich mich. Noch blühen sie, aber bald werden wir die ersten Walderdbeeren naschen können!


Der Blick vom oberen Gartenhaus zeigt dieses Bild: Links ein Ranunkelstrauch (Kerrie), daneben wild aufgegangene Fliedertriebe, und im Hintergund ein riesiger alter Birnbaum mit malerisch knorrigen Ästen. Die hohen Bäume sind ein Tummelplatz für Vögel aller Art.


Ein kleiner Blick ins Gewächshaus, das mein Mann konstruiert und gebaut hat - er musste dabei 50 cm Hang ausgleichen - zeigt eine kleine Auswahl der Pflanzen, die ich dort angesät und angepflanzt habe. Einige Pflanzen (runde Zucchini und Hokkaidokürbis) habe ich nur vorübergehend unten eingepflanzt, bis ich sie in den Garten setzen kann. Oben in den Schalen hatten sie zu wenig Platz. Den Salat habe ich zu unterschiedlichen Zeiten eingepflanzt, um kontinuierlich Salat ernten zu können.


Wir verabschieden uns vom Stückle und fahren wieder zurück, um uns den Hausgarten anzuschauen. Die Sonne geht auf dem Bild gerade unter. Den Hausgarten sehen wir uns natürlich wieder bei Tageslicht an.



Auch die dekorative Seite des Gartens vernachlässige ich natürlich nicht, obwohl bei mir das Hauptgewicht auf dem Nutzgarten liegt. Dieses Jahr gab es unter anderem als Neuerung die gefüllten Narzissen und die Papageientulpen mit ihren skurril geformten Blütenblättern. Der grün schillernde Käfer blieb liebenswürdigerweise sitzen, bis ich meinen Fotoapparat holte, um ihn in seiner schillernden Pracht abzulichten.


Die Eidechse war nicht ganz so gnädig mit mir. Sie sonnte sich auf der Gartenmauer, und ich entdeckte sie zufällig, als ich nach meinem Heidelbeerstrauch sah. Bis ich allerdings mit der Digi wieder ankam, flutschte sie so schnell davon, dass ich nur ein "Suchbild" erhaschen konnte. 


Hier die Eidechse, in etwas näherer Ansicht. Sie ist auch grün schillernd. Ich hatte sie schon vor Jahren in diesem Garten fotografiert, oder zumindest eine Verwandte von ihr. 

Derlei Getier fühlt sich offensichtlich in unserem Garten wohl. Der Igel ist ja auch noch da. Wo er genau überwintert hat, weiß ich nicht. Einige Unterschlüpfe gibt es ja in unserem Garten. Einen Haufen trockener Stängel lasse ich noch liegen, bis es wärmer ist - vielleicht schläft der Igel ja darunter. Momentan findet er anscheinend noch nicht so viel im Garten zu fressen. Nachts tut er sich nämlich am Katzentrockenfutter gütlich - und hinterlässt eine elendigliche Sauerei, über die ich schon einige Male in den letzten Jahren geschrieben habe, und die ich dann wieder wegputzen darf. Igel sind olle Dreckspatzen, aber ich mag sie sehr. Sie sind ja auch eine Ungezieferschleuder (Flöhe, Zecken usw.), aber einfach ein possierlicher Gartenbewohner, der ja Schnecken und anderes Getier vertilgt, das ansonsten überhand nimmt.


Aber nun zu weiteren dekorativen Pflanzen: Die großblütige Clematis am Rosenbogen hat dieses Jahr viele dicke Knospen. In den letzten Jahren war sie nicht so kräftig und kränkelte ein bisschen. Die Rosen haben alle überlebt und sprießen kräftig, nachdem mir in den letzten beiden Jahren leider zwei davon erfroren sind.



Unter dem Frühbeetkasten überlebten Salatpflanzen und Mangold, die ich letzten Herbst noch pflanzte. Sie entwickelten sich im Frühling, nachdem sie im Herbst nicht weiterwuchsen, einfach weiter. Der Salat ist schon fast abgeerntet - wunderbar zart. Die erste Mangoldernte haben wir auch schon mit viel Genuss verspeist. An den Rändern wachsen Palerbsen, die ich schon Mitte Februar setzte. Inzwischen haben wir auch wieder unsere Rankhilfe für sie angebracht.



Meine beiden Katzen fühlen sich in unserem Hausgarten wohl, wie man auf den beiden oberen Bildern sehen kann. Damit schließe ich für heute meine kleine Bilderserie und hoffe, er hat euch ein bisschen unterhalten. Liebe Grüße, bis zum nächsten Mal, eure Irmgard


Donnerstag, 27. Oktober 2011

Schwäbische Alb, Erkältung - und Arbeiten am Haus und im Garten


Am Sonntag machten wir einen Ausflug auf die Schwäbische Alb. Das Bild ist übrigens von Trochtelfingen, einem Ort, der - wie man sieht - eine wundervolle Altstadt hat. Beim Spaziergang in der recht kalten Luft muss ich mich dann wohl verkühlt haben, denn seitdem bin ich gesundheitlich etwas angeschlagen. Ich habe dann vorgestern bis heute ein Cystus-Präparat genommen - Immun Aktiv vom Aldi -, das mir eigentlich bisher immer geholfen hat. Auch dieses Mal geht es mir schon wieder etwas besser.

Gestern noch konnte ich jeweils nur kurz, warm angezogen, im Garten die erfrorenen Sachen wegräumen, um den Garten winterfertig zu machen. Danach war ich durchgeschwitzt und kaputt. Ich habe dann einige Zeit Pause gemacht und dann wieder einen Angriff gestartet ;-). Die Tomaten sind eigentlich erst die letzten Tage erfroren, vorher waren sie nur leicht durch die kalten Nächte leicht glasig geworden. Die Zucchinipflanzen waren schon vorher erfroren. Sie hatten aber schon einige schöne Zucchini dran gehabt, welche wir ernten konnten. Ich erntete natürlich rechtzeitig ab.

Die Tomaten, dieses Jahr nur kleine Cherry- und Datteltomaten, lieferten uns reichlich wundervoll mild-süße Früchte. Wir mussten den ganzen Sommer hindurch keine Tomaten für Salat kaufen. Allerdings schmeckten sie so gut, dass wir keine einkochten, sondern viele schon beim Pflücken in den Mund wanderten ;-). Erst heute habe ich von den restlichen Tomaten, die ich im Haus nachreifen ließ, erst mal einen Topf Tomatensoße gekocht. Es sind immer noch eine Menge Tomaten da, die nachreifen müssen. Sie schmecken natürlich nicht mehr so gut wie die sonnengereiften Früchte, aber für Tomatensoße gehen sie immer noch.

Heute habe ich, auch wieder warm eingepackt, mitgeholfen, die Seite unseres Hauses neu zu streichen, die zur Straße hin zeigt. Die Stirnseite kommt auch noch dran, aber das wird eine größere Angelegenheit, weil hier mehr Fläche zu streichen ist.

Das Streichen dieser einen Seite haben wir jedenfalls heute geschafft. Ich lasse liebe Grüße hier, und wünsche euch eine schöne Restwoche und dann ein angenehmes Wochenende. So, wie es aussieht, gibt es ja kaum Regen. Heute kam sogar die Sonne durch! Auch wenn es in der Nacht teils ganz schön kalt wird, ist es doch tagsüber oft noch schön mild und oft sogar sonnig - ein wundervoller Spätherbst! Dass wir ihn noch eine Zeit lang so genießen können, wünscht sich eure Irmgard