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Freitag, 6. Februar 2015

Liebe Grüße zwischendurch ...

Hallo ihr Lieben, ich danke euch vielmals für eure lieben Kommentare, obwohl ich nur noch so selten auf Bloggerrunde unterwegs bin und bei euch wenig Gegenbesuche mache.

Mein Leben "offline" ist bunter und umfangreicher geworden, weil ich inzwischen meinen ehrenamtlichen Einsatz ein bisschen ausgeweitet habe. Außerdem lese ich sehr viel und bin entschlossen, dieses Jahr wieder mal einige Kurse und Weiterbildungen zu besuchen, auf verschiedenen Gebieten. Ich muss einfach wieder Neues lernen, sonst werde ich ganz hibbelig und dösig im Kopf. Diese Woche war bereits ein Kurs.

Danke für eure Kommentare zum Thema "Garten". Ich liebe zwar das Gärtnern sehr, aber so eine dolle Gärtnerin bin ich nicht, dass mein Garten super-unkrautfrei und super-vorzeigbar ist. Ich denke, dass oft die Nachbarn den Kopf schütteln über meine Experimente im Hausgarten und das Chaos, das oft dort herrscht. Im Winter lasse ich für die Insekten und Vögel vieles stehen, was andere "sauber" machen und wegräumen. Ohne Schnee und Raureif sieht das auch nicht unbedingt gut aus. Auch geht oft etwas daneben und es klappt nicht mit Salat, Gemüse und Co: Samen gehen nicht auf, Schnecken machen alles nieder, Drahtwürmer fressen den Salat (wie letztes Jahr geschehen).

Hier meine Christrose am heutigen Tag, 06.02.2015, fotografiert. Die Blüten
sehen etwas mickerig aus. Braucht wohl größeren Topf und neue Erde.

Aber ich mache so viel wie ich kann. Es soll ja noch Freude machen.  Und darum gleicht unser Garten mal mehr, oft weniger (meistens weniger), dem Ideal eines schönen Gartens. Das sage ich einmal als Information an euch, weil ich nicht den Eindruck bei euch wecken will, ich wäre die Super-Gärtnerin - das bin ich mit Sicherheit nicht!

Euch allen wünsche ich eine schöne Zeit, und uns allen einen baldigen Frühling!

Amaryllis in voller Blüte mit drei (!) Blütenstängeln. Die Orchidee blüht und
blüht ... - obwohl ich nicht der beste Zimmergärtner bin und früher die
Pflanzen oft "ersäuft" habe. Jetzt gieße ich anscheinend richtig.



Freitag, 22. August 2014

Selbstversorgergarten - interessanter Artikel

Neulich fand ich durch einen Tipp auf eine interessante Seite, auf der ein Bericht über eine Frau zu lesen stand, die eine Selbstversorger-Akademie und einen Permakultur-Lehrgarten betreibt, Frau Hannelore Zech. Da ich selbst, trotzdem ich mir einiges an theoretischem Wissen zu den Themen angelesen habe, noch himmelweit von Selbstversorgung und auch Permakultur entfernt bin, brachte der Artikel auch für mich noch einiges an Informationen - und den Wunsch, vielleicht demnächst dort auch einen Workshop zu belegen. Hier der entsprechende Link:

http://www.gartenhaus-gmbh.de/magazin/vom-gartenliebhaber-zum-selbstversorger-im-gespraech-mit-der-leiterin-einer-selbstversorger-akademie/

In vielem bin ich mit Frau Zech einer Meinung.  Das Gemüse, das Obst, die Salate und die Kräuter aus dem eigenen Garten schmecken beispielsweise so viel intensiver und besser als Gekauftes. Der Grund dazu steckt auch nicht nur darin, dass bei uns alles vollreif geerntet wird. Gerade alte Sorten schmecken einfach viel "runder" als die hochgezüchteten Sorten, an die sich viele Menschen schon so gewöhnt haben. Ich lehne z. B. schon  seit einigen Jahren diese "Plastikäpfel" ab, wie ich sie nenne, die nur süß schmecken, aber ansonsten ohne Aroma sind. Wie vielfältig schmecken hingegen die Äpfel aus unserer Streuobstwiese! Von süß und saftig mit herber Note über herb-säuerlich bis zu mehlig-mild gibt es eine Unzahl von Geschmacksrichtungen, die ich gar nicht beschreiben kann - die muss man einfach kosten, um zu erleben, WIE gut sie schmecken.

Aber zurück zu dem Artikel. In dem Workshop lernt man unter anderem über den Hühnertraktor, der mobile Hühnerhaltung ermöglicht. Die Hühnerhaltung ist ja bei meinem Mann und mir schon angedacht, aber erst müssen wir den Hühnern eine angemessene Behausung und auch Schutz vor Mäusebussarden, Mardern und dem Habicht bieten, der ja auf unserem externen Garten sein Jagdgebiet hat (siehe mein kurzer Bericht hier: http://selbstversorger-garten.blogspot.de/2014/07/gluck-gehabt.html). Ein bisschen Anregung wäre da nicht schlecht.

Ein Bild in dem Bericht zeigt einen fast futuristisch anmutenden Bienenkorb für die hauseigene Bienenzucht. Auch Bienen möchte ich in unserem Garten halten. Vielleicht in gar nicht so weiter Ferne, denn wenn mich nicht alles täuscht, hat sich eine kleine Gruppe Bienen innen unter dem Dach des Gewächshauses niedergelassen. Da besteht auch Handlungsbedarf, denn irgendwann in der nächsten Zeit müssen wir das Gewächshaus wieder zumindest nachts zumachen. Die Bienen müssen aber die Gelegenheit haben, frei umherfliegen zu können. Ich habe bereits vor, mit einem örtlichen Bienenverband Kontakt aufzunehmen, um mich dabei bereaten zu lassen. Bisher habe ich in dem Bereich ziemlich wenig Ahnung.

Alles, was in dem Bericht steht, will ich hier nicht aufzählen. Wer Interesse hat, kann den Bericht ja selber lesen. Erwähnenswert ist vor allem noch das Rezept für den Kräutersirup. Das genaue Rezept dazu ist dort zu lesen.

Damit ein bisschen Farbe in diesen Beitrag reinkommt, hier ein Bild von einem Teilstück meines "Selbstversorgergartens". Ich nutze jede Ecke, die möglich ist, um Sachen heranzuziehen, auch das ehemalige Hühnerhaus der Vorbesitzerin. Das Steinhaus liegt sehr sonnig und ist eine richtige Wärmefalle, die das Sonnenlicht speichert, so dass sich Gurken, Zucchini, Kürbis und Andenbeere prächtig entwickeln. Dieses Jahr war ich mit dem Säen ziemlich spät dran, aber Gurken und Zucchini habe ich schon in Mengen geerntet. Die Andenbeere (Physalis edulis) ist etwas "langhaxig", also recht geizig gewachsen, weil ich sie oben auf dem Dachboden überwinterte und danach nicht zurückschnitt, sie tragen bereits Früchte. Die Bank hat mein Schatz selbst gezimmert.

Gurken, Zucchini und Hokkaidokürbis vor dem gemauerten Gartenhäuschen

(Dieser Beitrag steht auch auf meinem Gartenblog - http://selbstversorger-garten.blogspot.de/ )

Dienstag, 5. August 2014

Glück gehabt!

Das war letzten Sonntag ein Erlebnis! Wir sitzen gerade beide auf unseren Stühlen unterm Walnussbaum und genießen den Abend. Da hoppelt von links unten ein Hase durch unseren Garten, am Schluss nur ein paar Meter von uns entfernt. Ich rufe erstaunt aus, er schreckt auf und hoppelt wieder zurück. Ich ärgere mich noch, dass ich ihn verschreckt habe. Doch vielleicht hat ihn mein Ausruf auch gerettet, denn plötzlich segelt von rechts ein Habicht herab - muss aber wegen der Bäume abdrehen. Glück gehabt, mutiger Hase!

Donnerstag, 24. Juli 2014

Müde, zufrieden - Gartenarbeit macht Freude!

Müde liege ich gestern nach dem Einpflanzen von Aubergine- und Paprikapflanzen und dem Ansäen von Blumen im Schatten des Walnussbaumes und ruhe mich aus. Der Wind streift leise durch die Bäume, laute Geräusche und Hektik sind weit weg. Gartenarbeit kann so viel Freude machen! Vor allem die Pausen danach *grins*.

Eine kleine Pause nach der Gartenarbeit

Donnerstag, 12. Juni 2014

Herzlichen Dank für die lieben Glückwünsche zu meinem Geburtstag ...

..., die mich am 6. Juni hier und per Mail erreicht haben. Es ist schön, dass ihr an mich gedacht habt!

Ich bin ja immer noch in Blogpause und will nur eine kurze Runde drehen. Das extrem heiße Wetter macht mir zu schaffen. Einerseits muss der Garten mit Wasser versorgt werden, damit die Pflanzen nicht verdursten, andererseits macht mein Kreislauf bei diesen Temperaturen Probleme.

Zum Glück ist es seit gestern nur noch ca. 30 Grad heiß, wo vorher Temperaturen von bis zu 40 Grad waren. Aber wo es in anderen Gegenden Deutschlands ganz üble Unwetterschäden gab, haben wir hier gar nichts abbekommen, nur drei, vier Regentropfen bei dunklem Himmel - und dann wanderten die Wolken wieder weiter ... und wir mussten wieder gießen.

Die Beerensträucher brauchten dringend Wasser. Bei dem weitläufigen Gelände gießen wir dort nicht so viel. Aber bei der großen Trockenheit bekam vorgestern und gestern jede ihre Wasserladung ab. Da gehen hunderte von Litern Wasser drauf, die wir zum Glück nicht bezahlen müssen.

Da unser Garten(-Stückle) in Obersulm liegt, konnten wir einen Schlüssel zu einer Wasserstelle kaufen, was die einzige Ausgabe darstellte. Ich finde das ein tolles Angebot von der Gemeinde Obersulm, denn in anderen Gemeinden wird das teils ganz anders gehandhabt; entweder gibt es dort gar keine Lösung für das Problem oder kostet jedes Jahr wieder teils viel Geld. Seit dem Grundstückskauf können wir dort, genauso wie die Landwirte, die natürlich ganz andere Wassermengen holen, unser 300l-Wasserfass volllaufen lassen, in den Garten fahren, in den Wasserbehälter pumpen, etwas anwärmen lassen (Pflanzen bekommen sonst einen Kälteschock und können dann ihr Wachstum für einige Zeit einstellen) und zum Gießen nehmen.

Eine Zisterne mit mehr Fassungsvermögen auf dem Gartengelände, die eingebuddelt wird und in regenreichen Zeiten das Wasser auffängt, ist angedacht, aber ziemlich teuer. Mal sehen, vielleicht in einem der nächsten Jahre ...

Ach, wie schön war es in den vorigen Wochen, wo sich warme Tage mit Regen abwechselten - so dürfte es nach meinem Gusto immer sein! Aber ich gönne den Sonnenanbetern, Schülern und Urlaubern natürlich auch ihr sonniges und gleichbleibend schönes Wetter.

Euch wünsche ich weiterhin eine schöne Sommerzeit - genießt sie von Herzen, denn wie schnell ist es wieder kalt und grau oder später eiskalt und winterlich. Da habe ich doch lieber diese Hitze, auch wenn ich schwitze und mein Kreislauf die Grätsche macht *grins*

Liebe Grüße, eure Irmgard


P. S. Hatte ich fast vergessen: Mein Geburtstag verlief einfach wunderbar! Ich feiere ja schon seit Jahren nicht mehr auf die übliche Weise, ein netter Anruf oder eine Mail reichen mir völlig. Mein Mann nahm frei und wir fuhren erst einmal einfach "ins Blaue". Ich durfte das Reiseziel bestimmen und beschloss, dass es endlich zur Landesgartenschau nach Schwäbisch Gmünd gehen sollte, da ich vorher ständig rumkränkelte (erst nach zwei eingepflanzten Zahnimplantaten und dann nach einem Reizhusten, der sich ewig hinzog und den ich nicht losbrachte) und nicht fit genug war, um einen ganzen Tag rumzulaufen. Eine wundervolle Gartenschau, die ich mindestens noch ein-, zweimal besuchen möchte! Auf dem Rückweg über "unsere" Quelle, wo wir unser Trinkwasser holten, kamen wir durch dicht bewaldetes Gebiet, wo uns des Nachts auch noch ein Reh begegneten (am Straßenrand im Wald) und ein ganz junger Fuchs über die Straße lief, zum Glück uns dreien nichts passierte, weil mein Mann langsam genug fuhr und schnell genug reagierte. Fuchs und Hase, äh, Reh, sagten uns also gewissermaßen Gute Nacht. Dann bei unserem Lieblingsitaliener in Obersulm-Willsbach noch zwei Kugeln Eis, ganz langsam gelutscht, damit mein Hals nicht gleich wieder streikt ....... Herz, was willst Du mehr? Es war ein rundum schöner Tag: das Wetter passte - fast zu heiß, aber intensiv Sonne getankt, was meiner Gesundheit zu Gute kam, ich hatte viele tolle Eindrücke und Anregungen und noch ein herziges Erlebnis am Abend.

Mittwoch, 11. Dezember 2013

Eine Katze müsste man sein ...

Katzen haben es schön. Sie schlafen fast den ganzen Tag. Wenn sie Hunger haben, müssen sie nur dezent - oder etwas nachdrücklicher - ihren Dosenöffner darauf hinweisen, und sie bekommen ihr Futter. Wenn ihnen langweilig ist, haben Frauchen und Herrchen sie gefälligst zu bespaßen. Ansonsten greifen sie zu restriktiven Maßnahmen wie: Tapete kratzen, an Möbeln die Krallen schärfen oder sich demonstrativ da hinzulegen, wo sie, wie sie ganz genau wissen, nicht liegen dürfen. Nervtötendes Maunzen gehört auch zum Repertoire ihrer Folterinstrumente, wenn ihnen etwas nicht passt.

Lucky mit gespanntem Blick, wahrscheinlich auf einen Vogel - 10.12.2013

Meine Katzen wissen sehr wohl, wie sie ihr Frauchen um die Pfote wickeln müssen. Die jeweils passendste Art, ihr Frauchen zu erziehen, wird sorgfältig ausgewählt und durchgezogen. Aber sie wissen auch, dass ich mir nicht alles gefallen lasse. So ganz lasse ich mir nicht auf der Nase herumtanzen. Ab und zu müssen sie sich auch nach mir richten. Sie müssen ihren Platz räumen, wenn sie es sich gerade auf meinem Sitzplatz oder meinem Platz auf der Couch gemütlich gemacht haben und ich dort sitzen oder liegen will.

Hier etwas unscharf, aber sehr deutlich zeigend, welch großer Kletter-
künstler meine Lucky ist. Selbst auf dünnstem Ast kann sie sich halten.
Sie klettert die Bäume rauf und runter wie ein Äffchen - 10.12.2013

Es ist ja seltsam: Die Couch ist so groß. Aber gerade mein Platz hat eine magische Anziehungskraft auf Mohrle. Und dann ist sie tödlich beleidigt, wenn ich mich dort hinlegen will. Auch wenn ich noch so vorsichtig meinen Platz einnehme, damit sie daneben liegen kann. Nein! "Ich bin zutiefst verletzt und beleidigt, weil Du mich vertrieben hast", sagt mir ihr Blick aus ihren großen schwarzen Augen, und stante pede verlässt sie stolz erhobenen Kopfes den Raum.

Mohrle auf dem Holztisch im Garten - 10.12.2013

Überhaupt hat gerade meine Mohrle etwas sehr Majestätisches an sich. Wie sie da so durch den Garten flaniert, das hat schon etwas Erhabenes an sich. Sie ist ja eine große dicke Katze und setzt ihr Gewicht auch sehr bewusst ein. Mit Wucht wird da die Tür aufgestoßen, so dass sie danach sperrangelweit offen ist. Lucky hingegen flutscht einfach hindurch, sobald nur ein Spalt breit offen ist. Sie ist auch immer noch, obwohl schon gut zwei Jahre alt, klein und zierlich. Zumindest hat sie etwas an Gewicht zugelegt, obwohl sie ein schlechter Esser ist - im Gegensatz zu Mohrle, deren Hobby Fressen ist.

Lucky in gespannter Aufmerksamkeit - 10.12.2013

Ich gehe, soweit ich Zeit habe, vor allem um die Mittagszeit mit den Katzen eine Weile hinunter in den Garten, auch um sie von der Straße wegzulocken, die eben auch eine Anziehungskraft auf sie ausübt. Im Dorf gibt es viele Katzen, und da sind viele Duftspuren zu erschnüffeln und zu erschnuppern. Aber vor unserem Haus geht eben direkt die Hauptstraße des Dorfes vorbei, und manche Leute schaffen es, selbst im Dorf auf diesem kurzen geraden Stück wie die Blöden zu beschleunigen.

Direkt vor unserem Haus wurde schon einmal eine Katze tot gefahren. Darum habe ich immer Angst um meine Katzen. Vor allem um Lucky, die den tanzenden Blättern über die Straße hinterherläuft, ohne wie sonst auf Autos zu achten. Aber auch um Mohrle, die man nicht mehr sieht, wenn es dunkel ist. Darum lasse ich sie nach Möglichkeit auch abends nicht mehr raus, und gehe nur unter tags mit ihnen raus. Das ist zwar gegen ihre Natur, weil sie ja nachtaktiv sind, aber eine lebendige Katze ist mir da lieber. Tagsüber können sie ja draußen ihr Revier ablaufen, nach Spuren schnuppern, Gras kauen - eben alles, was eine Katze so interessiert.

Lucky im warmen Zimmer, eingerollt und entspannt. - 03.12.2013

Jetzt in der kälteren Jahreszeit sind sie sowieso gerne wieder im Warmen, wo sie sich dann ausgiebig der Meditation und der inneren Einkehr hingeben. Da wird geschlafen und zwischendurch ausgiebig das Fell und die Pfoten geputzt. Ab und zu wird Futter eingefordert, aber ansonsten einfach nur geschlafen, geschlafen, geschlafen. Katze müsste man sein .......

Aber ich kann von ihnen lernen. Mich dem Augenblick hinzugeben. Mich am Leben zu erfreuen. Aber auch die Ruhe und die Entspannung auszukosten. Ich bin dabei, von ihnen zu lernen. Meine beiden Katzen machen es mir vor.

Mohrle entspannt auf einem ihrer Lieblingsplätze (den Sessel hatten wir
eigentlich für uns gekauft) - auf dem anderen liegt Lucky - 03.12.2013

Montag, 25. November 2013

Erste Schneeflocken gesichtet ... und der Garten ist winterfest

Heute habe ich die Arbeit an unserem neu gekauften Garten (Stückle) weitgehend abgeschlossen. Die Pflanzen, welche nicht winterfest sind, sind - bis auf eine, und die kommt heute dran - oben auf dem Dachboden. Dort hat mein Mann mit mehreren Platten die Möglicheit geschaffen, meine Pflanzen frostfrei zu lagern, ohne dass der Holzboden darunter leidet.

Im Gewächshaus auf dem Stückle steht nur der Oleander, denn der Topf ist zu groß. Den habe ich heute auf Styropor gestellt (von den netten Nachbarn zur Verfügung gestellt, denn wir haben leider schon vor einiger Zeit unsere größeren Styroporstücke auf den Bauhof gefahren). Danach kam Blisterfolie um den Topf herum, und oben drüber Vlies, das vor der Kälte schützen soll.

Die Dachrinne, unter der normalerweise die Wassertonne steht, habe ich mit einem Verbindungsstück und einem großen Plastikrohr vom Gartenhaus so weit weg geleitet, dass dort keine großen Mengen Wasser mehr versickern können.

Die Bohnenstangen - ich weiß, ich bin schon recht spät dran - sind herausgezogen und liegen zum Trocknen auf dem Hochbeet, das im nächsten Jahr an den Start geht. Zu einem Drittel ist es schon gefüllt. Spätestens im Frühjahr kommen da die ersten Pflänzchen hinein.

Die letzten Äpfel, die noch von den Bäumen fielen, habe ich heute auch schon eingesammelt. Dabei ließ ich, wie beim letzten Mal auch schon, die angefaulten und stark angepickten Äpfel liegen. Die Vögel und anderes Getier, das sich dort herumtreibt, freuen sich auf die Mahlzeit, die ihnen damit geboten wird. In den Hecken hängt aber auch sonst noch einiges an Früchten, womit sie sicher gut über den Winter kommen.

Während ich heute die letzten Handgriffe auf dem Stückle machte, tanzten einzelne Schneeflocken durch die Luft. Jetzt ist es auch bei uns so weit: Der Winter kommt! In der Nacht geht die Temperatur schon auf Null Grad und auch leicht unter Null herunter. Der große Frost ist bisher noch ausgeblieben, aber jetzt darf er auch kommen. Ich bin gewappnet. Mein Hausgarten sieht zwar dieses Jahr ziemlich verwahrlost aus, weil ich wenig Zeit für ihn hatte, aber vielleicht habe ich auch hier noch die Chance, das eine oder andere abzuschneiden, auszugraben, umzupflanzen ...

Wenn nicht, geht es ja spätestens im nächsten Frühjahr wieder los ...

(Dieser Beitrag ist auch in meinem Selbstversorger-Gartenblog http://selbstversorger-garten.blogspot.de zu lesen)

Montag, 30. September 2013

Landesgartenschau in Sigmaringen BW 2013 - Teil 2

Hier kommt nun die versprochene Fortsetzung des Berichtes über die Landesgartenschau in Sigmaringen:


Die folgenden Bilder habe ich auch gemacht, weil mir die Idee dahinter gefallen hat - die erste sieht wie ein alter Holztisch oder ein Untergestell von einer Maschine aus, zumindest ist es ein Holzgestell, das eine sehr dekorative Unterlage für einen Blumenkasten darstellt. Wie man sieht, hat mich der Tisch so fasziniert, dass ich die Blumen nicht mal ganz aufs Bild gebannt habe. Mein Mann beschwert sich auch manchmal, dass ich ihm die Beine abgeschnitten habe - natürlich nur bildlich gesprochen. Aber für mich sind eben oft andere Einzelheiten wichtiger, die würden bei einem Ganzbild untergehen. Und da ich ja Laie bin und kein Profi, kann mir das wurschtegal sein, wie "man" richtig fotografiert.


Auf dem zweiten Bild hat mir einfach die Drapierung des Sackleinens/der Jute um den Pflanzkübel gefallen.


Auch Grabgestaltung gehört zum Thema "Gärten". Wir wollen den Tod gerne verdrängen, aber er gehört nun mal auch zum Leben dazu, genauso wie Krankheit und Siechtum. Ohne die Schwärze der Nacht wäre das Strahlen der Sonne nie so wirkungsvoll und auch nicht so sehnsuchtsvoll erwartet. Wie liebevoll werden Gräber gepflegt, ein Besuch auf einem Friedhof kann, so widersprüchlich es auch erscheint, uns zur Ruhe und Besinnung kommen lassen und vieles relativieren, was wir im Alltag für so wichtig finden.

Hier fand ich zwei Grabgestaltungen herausragend. Zuerst diesen weisen Clown, der sagt: "Lächle, denn Gott liebt dich", also das Positive, nach dem Tod Weiterführende, anspricht.


Bei der Grabgestaltung hat mich trotz des überdimensionierten Gesichts irgendetwas angesprochen - und das ist es ja, was ein Künstler erreichen will. "Von Ewigkeit zu Ewigkeit", vielleicht sagt dieses Arrangement das wirklich aus, dieser leere Blick ins scheinbare Nichts - ich kann es nicht benennen.


Auch für Urnenstelen fand sich ein geschmackvolles Beispiel - das Foto der Beschreibungstafel kommt gleich danach. Für viele Menschen stellt sich die Frage, wer die Grabstellen später pflegen soll. Bei der Stele für meine Tante (die diese übrigens schon zu ihren Lebzeiten bei einem Beerdigungsinstitut in Auftrag gab, so wie auch die wesentlichen Punkte ihrer Beerdigung) gibt es noch die Möglichkeit, an der Stele selbst oder am Boden davor Blumen anzubringen. Diese Möglichkeit für die Hinterbliebenen, persönlich mit einem Zeichen zu trauern, sollten die Planer von Stelen in meinen Augen nicht außer Acht lassen.



Vielen Besuchern hat eine Installation gefallen, die regelrecht die Sonne eingefangen hat - gelbe Plexiglasscheiben, auf einem flexiblen Stab angebracht, so dass sie sich im Wind wiegen können. Bei einer großen Gruppe ein toller Effekt! In meinen Augen aber total überteuert - eine Scheibe mit 20 cm Durchmesser kostet mit Stab 28 Euro, viel zu teuer, wie ich finde. Eine kleine Impression von den Sonnenfängern in Aktion bekommt man auf der Internetseite des Anbieters durch eine ziemlich getreue Simulation - hier klicken (Link: cazador-del-sol.de)


Einen anderen Anbieter gibt es anscheinend auch noch - leider habe ich das Schild dazu nicht fotografiert, kann also den Namen nicht nennen -, denn an anderer Stelle gab es ähnliche Sonnenfänger, allerdings nicht rund, sondern quadratisch, drei-, sechs- und achteckig, was wohl das Copyright des Originals nicht angreift (meine Vermutung). Leider ist das Bild etwas schlecht, aber ich habe kein besseres davon anzubieten.


Allenthalben konnten sich hier offensichtlich Kinder und/oder Eltern einbringen, hier mit dieser bunt geschmückten Fahnenstange und den geschweißten Drachen aus Metallteilen, zudem gewürzt mit Humor, wie das angebrachte Schild zeigt.





Interessant fand ich die Idee, Pflanzen vorzustellen, die in der Bibel vorkommen, also schon seit sehr langer Zeit angebaut werden, umgesetzt von den Kirchen auf der Gartenschau. Wie viele dieser Pflanzen es schon so lange Zeit gibt - erstaunlich! Ich denke, die Texte kann man selber lesen, ich brauche sie also nicht noch mal abtippen. Zwei Feigenbäumchen habe ich dieses Jahr übrigens selbst gekauft. Vielleicht später mehr darüber.



Überall fanden sich Ruhepunkte für die Besucher, so wie auch hier in dem "Bibelgarten", in der großen Schaukel für Zwei oder auf den Strohballen auf der Wiese. Diese Ruhepunkte wurden auch viel benutzt, sowohl zum Innehalten und um die Umgebung zu genießen, als auch, weil man einfach müde wurde beim Laufen über das Gelände.




Großformatige Pflanzbehälter wechselten sich ab mit Schaugärten. Ein großes Zelt der Landfrauen ist im Hintergrund zu sehen, in dem Vorträge gehalten wurden. Leider war es in der Kürze der Zeit - ein Tag ist einfach zu wenig für eine solche Gartenschau - nicht möglich, einen Vortrag in Ruhe anzuhören. Auf dem Stand der Landfrauen kaufte ich ein tolles Kochbuch der Landfrauen von Sigmaringen mit vielen bodenständigen Rezepten der Region, wobei traditionelle, aber auch moderne dabei waren.


Etwas sehr Schönes war ein Weg, der in die Innenstadt führt (leider war dazu auch keine Zeit, vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt). Dies soll den Bewohnern und Besuchern weiterhin, auch nach der Gartenschau, erhalten bleiben. Jetzt werdet ihr sagen: Der Weg ist ja nichts Besonderes. Aber: Besonders ist der Kies- und Planzengarten daneben. Es sind sehr viele unterschiedlich große Kieselsteine rechts und links des Weges, die dazu einladen, Türmchen oder gleich komplexe Gebilde damit zu bauen. Es war sehr schön, anzusehen, wie vorsichtig die Leute darum herum gingen, um diese, selbst die kleinsten Steinhaufen, nicht umzustoßen. Welch schöne Idee, für Jung und Alt!




Und nun zum Abschluss noch zwei Blumenbilder. Ich habe euch ja nur einen Bruchteil meiner Bilder gezeigt, hoffe aber, euch unterhalten zu haben. Vielleicht ist auch die eine oder andere Anregung zur Dekoration dabei.

Hummel auf Agastache - bei der Bestimmung der Blume bin ich mir aber nicht 100%ig sicher


Biene auf ???. Leider habe ich den Namen nicht abfotografiert, denn die Blume gefiel mir sehr

Fotos von der Gartenschau findet ihr auch hier bei der Homepage vom SchwieVa: http://www.mailaender24.de/2013_Sigmaringen.htm

Donnerstag, 26. September 2013

Eine kleine Zwischenmeldung von mir - und: Landesgartenschau Sigmaringen BW 2013 - Teil 1

Lange habe ich nichts mehr von mir hören lassen. Heute lasse ich es endlich mal wieder etwas ruhiger angehen, kuriere im Bett ein bisschen eine Verkühlung aus und sortiere die Bilder durch, die ich von der Landesgartenschau in Sigmaringen (Link zur offiziellen Seite dieser Gartenschau), der Gartenschau für Baden-Württemberg, gemacht habe.

Hummel auf Agastache

Wir waren eine Woche, bevor sie am 15. September wieder ihre Pforten schloss, dort zu Besuch. In Bayern wäre die Landesgartenschau in Tirschenreuth (Link zur offiziellen Seite dieser Gartenschau) gewesen, also in der Oberpfalz, und dann grade mal ca. 40 Minuten mit dem Auto entfernt von meiner Heimatstadt. Leider war diese schon am 25. August zu Ende.

Blumenkasten ziert Panorama von Schloss Sigmaringen

Leider kam ich nicht dazu, die Gartenschau zu besuchen, weil ich vollauf damit zu tun hatte, mein Elternhaus bis Ende August leer zu räumen. Sogar meinen Garten habe ich dadurch vernachlässigt, was ich jetzt wieder aufholen muss. Als es Ende August aufs Ende mit dem Ausräumen zuging, auch mein Mann in einigen Urlaubstagen, die er nahm, tatkräftig mithalf, war uns mein Schwiegervater eine große Hilfe, indem er sich an den Tagen etwas um unser "Stückle" (schwäbischer Name für ein Grundstück, meistens außerhalb des eigenen Hauses - zu lesen auch hier - Link: undinger.de/dictionairle) kümmerte, Teile per Hand mähte und bei Trockenheit die Sachen goss.

Bepflanztes Auto beim Parkplatz vor der Landesgartenschau

Momentan ist Ernte und Verarbeiten der reichhaltigen Obsternte angesagt und Mähen und Zusammenrechen auf dem gepachteten Stückle, das zumindest einmal im Jahr gemäht werden muss. Mein Mann geht mit dem Freischneider drüber, weil sich etliches Gestrüpp gebildet hat, und er und ich rechen es auf große Haufen zusammen. Dazu müssen wir die sonnigen Tage zwischen der "Regenzeit" erwischen und dazwischen auch Pausen einlegen, denn das geht ganz schön auf die Knochen.

Geometrische Gebilde über dem Wasser, fast schwerelos wirkend

Zu dem Thema will ich einen Gedanken einwerfen: In der heutigen Zeit schießen viele Zeitschriften und Bücher ins Kraut, die die heile Welt der guten alten Zeit wieder hochleben lassen. Ich lese sie sehr gerne. Wenn die Leute aber von der "guten alten Zeit" reden, sollten sie auch bedenken, wie viel schwere körperliche Arbeit die Leute leisten mussten - und das teilweise auch heute noch, zumindest in der Landwirtschaft. Ich denke, das sollten wir uns immer auch bewusst machen, wenn wir Obst und Gemüse essen: Wie viel Arbeit dahinter steckt, welche große Teile der heutigen Bevölkerung nicht mehr machen wollen, und zu der sehr viel Liebe und eben auch viel Disziplin und Arbeitswille gehören. Man kann da eben nicht ins Freibad gehen, wenn die Sonne scheint, denn dann ist die Ernte von Getreide oder Weintrauben und Obst angesagt.


Quadratische und verkleidete runde Pflanzbehälter beim Eingang der Gartenschau

Mein Mann und ich machen es ja als Hobby. Dies für den Lebensunterhalt zu betreiben, und oft auch noch als Nebenerwerbslandwirt, weil man davon gar nicht leben kann, ist da eine ganz andere Dimension. Außerdem ist es in manchen Jahren oft so, dass die mühevolle Arbeit umsonst war, weil Unwetterkatastrophen oder einfach "nur" Dauerregen oder Spätfrost alles zunichte machen können. Das wird mir oft bewusst, wenn ich manchmal ein bisschen stöhne, was ich mir da für Arbeit aufgeladen habe. Was sollen da die richtigen Landwirte sagen?

Kleine Impression aus einer stillen Ecke der Gartenschau

Auch ich würde manchmal lieber faulenzen, als Unkraut jäten oder ernten und verarbeiten, aber ich möchte auch biologisch einwandfreies Obst und Gemüse ernten und essen, von dem ich wirklich weiß, was drin ist. Kaufen könnte ich diese Sachen jederzeit, Lebensmittel werden ja zu Wegwerfpreisen angeboten, aber ich vertraue nicht mehr auf die konventionelle Landwirtschaft und möchte zudem eine größere Vielfalt an Obst und Gemüse, als es selbst Bioläden anbieten. Zudem liegt es mir nicht, passiv zu konsumieren, ich möchte aktiv selber etwas für meine Ernährung tun.

Laubengang beim Asiagarten

Bis jetzt waren große Mengen an Mirabellen und Zwetschgen zu verarbeiten, zu Kompott eingekocht oder eingefroren. Jetzt sind die Äpfel dran, die bereits unter den Bäumen liegen und teils schon reif sind - zu Kompott, Saft oder Most verarbeitet, vielleicht bekomme ich auch dieses Jahr wieder etwas Apfelessig - der von letztem Jahr war sehr lecker.

Bambus im Asiagarten

So, nun aber zur Gartenschau in Sigmaringen. Zwischen meinem persönlichen Bericht habe ich ja schon Bilder davon eingestreut. Auf der Landesgartenschau haben mich, natürlich neben den Themengärten und der Vielfalt an Blumen und Pflanzen, vor allem die vielen kreativen Arbeiten von Schülern begeistert. In dieser Menge habe ich es bei anderen Schauen bisher noch nicht erlebt. Die Schüler konnten sich beim Thema "Hirsch" mit verschiedenen Materialien austoben und wirklich künstlerisch und handwerklich sehr kreativ werden, angeleitet von anscheinend sehr engagierten Lehrern und anderen Betreuungspersonen. Hier einige Beispiele.




Ein Hirsch, geschmückt mit Moos, das mit dünnem Draht um den Holzkorpus gewickelt wurde

Besonders originell fand ich diesen sportlichen Hirsch

Zur Nachahmung anregend fand ich besonders dieses Exemplar, es gefiel mir am besten

Dieses originelle Teile war mit Schnüren und Knöpfen verziert

Die Kinder tobten sich hier voll kreativ aus, wie man sehen kann


Bei dieser Möglichkeit, von mir ein sehr "spezielles" Foto zu bekommen, konnte ich nicht Nein sagen, obwohl ich ja eher ein scheues Reh als ein Hirsch bin - äh, hüstel, mein Mann wird da anderer Meinung sein, grins.

Leider müssen sich immer auch irgendwelche Baufuzzis einbringen. So auch auf dieser Gartenschau mit dieser hässlichen Betonbrücke. Was nackter Beton mit dem Thema Garten zu tun hat, wird mir ein Rätsel bleiben.


Dabei hätte man diese Brücke wenigstens mit Blumen verschönern können so wie die Autobrücke mit diesen Blumenbehältern verschönert wurde.


Was ein Hobbygärtner tun kann, um Wildbienen in seinen Garten zu locken und ihnen ein Heim zu bieten, wurde auch schön demonstriert.


Hier nochmal eine Wabe in Nahaufnahme. Neu fand ich, nachdem dieses Thema ja in fast allen Gartenschauen thematisiert wird, dass man auch leere Weinbergschneckenhäuser als Wohnung für Wildbienen und Co. anbieten kann. Heute habe ich übrigens auf einer Internetseite gelesen, dass es schon genügt, einen Totholzhaufen mit vielfältigem Ast- und Baumschnitt an einer möglichst sonnige Stelle mehrere Jahre zu lagern. Sehr interessante weitergehende Informationen speziell zu Bienenweidepflanzen findet man hier auf der Seite vom Land Baden-Württemberg. Hier der direkte Link zur pdf des Bienenweidekatalogs des Landes BW, der sehr umfangreich informiert. Hier kann jeder etwas tun für die Bienen, selbst auf dem Balkon oder in einem Topf vor dem Haus.


Auf folgendem Schild sind übrigens Informationen zu lesen, die wohl selbst Imkern zum Teil nicht bekannt sind: Man sollte irgendwo im Garten den Bienen die Möglichkeit bieten, am besten abgestandenes Wasser zu sich nehmen zu können. Ansonsten müssen sie sich bei den austretenden Tropfen der Pflanzen bedienen, welche diese "ausschwitzen". Das kann aber gefährlich für sie werden, wenn diese Pflanzen mit Pflanzen"schutz"mitteln behandelt wurden. Die Bienen sterben dann nicht, aber sie sind verwirrt, finden nicht mehr in den Bau zurück und sind dadurch dem Sterben ausgeliefert. Der Bienenstock kollabiert, weil Bienen, die eigenltich auf die Brut aufpassen sollten, ausfliegen, um die anderen zu suchen, usw. - das konnte ich in einem Gespräch mit einem Imker erfahren, als ich abklären wollte, ob ich den Text richtig verstanden hatte. Den bepflanzten Bottich habe ich nicht mehr fotografiert, mir ging der Speicherplatz aus und der Akku wurde auch leer.


Auf der ganzen Gartenschau waren vielfältig bepflanzte Schubkarren zu sehen. Diese werden übrigens, neben anderen Sachen aus der Gartenschau, diesen Samstag versteigert - auch im entsprechenden Link zur Gartenschau nachzulesen.


Der folgende Schubkarren hat eine interessante Deko aus flexiblem Stahl- oder Holz-(?)Stab und einem Holzstück, das man in der Mitte durchbohrt und aufgespießt hat.


Eine Schubkarre war außer der harmonischen Pflanzgestaltung auch mit aufgespießten Dekobällen dekoriert, vielleicht auch eine Anregung für manche Dekofans.


Hier noch einmal einer der "Dekobälle" aus der Nähe, bestehend aus trockenen Gräsern/Heu (?), umwickelt mit dünnem Draht und dekorativ aufgespießt.


 Beim Schreiben und Bilder einfügen merkte ich, dass dieser Beitrag hier zu umfangreich wird. Daher teile ich ihn in zwei Teile. Teil 2 folgt in den nächsten Tagen.

Also: Fortsetzung folgt ...

Liebe Grüße, eure Irmgard


P. S. Kleiner Hinweis: Wenn euch der Text auf den Bildern zu klein ist, bitte draufklicken. So könnt ihr euch auch nochmal durch die Bilder blättern.

Und: Vielen Dank für eure Kommentare. Diese werde ich im Beitrag "Seid wachsam" beantworten.

P. S.2: Schöne Fotos über die Gartenschau findet ihr auch hier:

http://www.mailaender24.de/2013_Sigmaringen.htm