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Sonntag, 22. Februar 2015

Frühlingsgrüße - Primeln, Schneeglöckchen und Co.

Vorgestern war ich in unserem externen Garten, um nach dem Rechten zu sehen und im Gewächshaus die überwinternden Pflanzen zu gießen. Ich bin zwar momentan durch eine Erkältung etwas gehandicapt, aber es hilft nichts. Die Pflanzen brauchen ab und zu ein bisschen Wasser. Außerdem war ich neugierig, ob sich nicht schon einige Blüten zeigen.

Eine Pflanze blüht schon unermüdlich; immer wieder an sonnigen Tagen, den ganzen Winter hindurch, sind Blüten bei den Primeln zu sehen. Wenn es dann wieder Frost gibt, erfrieren die Blüten. Aber sie gibt nicht auf und treibt immer wieder neue Blüten. Eine tolle Pflanze, dieses kleine Primelchen!

Karnevals-Primeln, Primula vulgaris ssp. sibthorpii - 19.02.2015 - Obersulm / BW
In einem Beitrag, fast genau vor einem Jahr, am 17. und 18.02.2014, habe ich auch einige Bilder gemacht, allerdings waren da die Blumen schon etwas weiter (und die Sonne schien - vorgestern war der Himmel bewölkt). Die Karnevals-Primeln und ihre Eigenart, sich selber auszusäen und dabei die Farben zu wechseln (man nennt das im Fachjargon "bastardisieren"), habe ich schon in folgendem Beitrag auf meinem Gartenblog vorgestellt:

http://selbstversorger-garten.blogspot.de/2014/02/der-fruhling-kommt-mit-aller-macht.html 

Ich habe allerdings auch an anderer Stelle gelesen, dass die Karnevals-Primel so heißen soll, weil sie im Februar schon blüht, also zur Karnevalszeit. Wer weiß, was jetzt wirklich stimmt - vielleicht von beidem ein bisschen. Jedenfalls ist die Primel in unserem Garten überall am Gehölzrand, also etwas im Halbschatten, anzutreffen. Und sie ist in allen Farben zu sehen: Weiß, Rosa, helles Violett, zartes Gelb. Es kann sein, dass ich eine Farbe vergessen habe. Momentan blühen eben vor allem die violetten Primeln und machen mir in der blütenarmen Winterszeit sehr viel Freude - auch wenn es nur einige kleine Blütchen sind, die mir da entgegenleuchten.

Die Winterlinge blühen wieder in großer Zahl unter dem großen Walnussbaum. Leider sind die Blüten nicht offen, da der Himmel, wie gesagt, an dem Tag bedeckt war.

Winterlinge bei bedecktem Himmel - 19.02.2015 - Obersulm /BW
Die warmen Tage in der letzten Zeit hatten wahrscheinlich auch den Schneeglöckchen den Startschuss gegeben. Sie sind zwar noch nicht aufgegangen, so wie vor einem Jahr, als es Mitte Februar schon so warm wurde. Aber immerhin stehen sie schon bereit, um bei schönem Wetter ihre wunderschönen weiß-grünen Schirmchen aufzuspannen.

Schneeglöckchen - 19.02.2015 - Obersulm / BW
Hier noch mal die Schneeglöckchen aus der Nähe - wie gesagt, sind die Blüten noch geschlossen. In einer anderen Gartenecke, in der die Schneeglöckchen immer in großer Menge blühen, sah ich noch nichts. Wahrscheinlich tut ihnen die Betonmauer daneben und das gemauerte Gartenhaus in der Nähe gut, welche die Sonnenwärme speichern und nachts abgeben.

Schneeglöckchen, nah - 19.02.2015 - Obersulm / BW
So können mir die kalten Tage nichts anhaben, die in den nächsten Tagen noch kommen werden. Ich weiß, der Frühling ist nicht mehr fern. Bald werden Schneeglöckchen und andere Frühlingsblüher aufblühen und dann kommt die große Farbexplosion mit Forsythien, Ranunkelstrauch und Flieder.

Euch habe ich hoffentlich einen kleinen Vorgeschmack auf den Frühling geben können mit meinen Garten-Entdeckungen. Wenn ihr wirklich Frühlingsgefühle bekommen wollt, schaut euch noch mal meinen Beitrag vom letzten Jahr mit Bildern vom 17. und 18. Februar an: Da schwirrten schon Bienen herum, die Haselnuss blühte, und auch die Schneeglöckchen waren in voller Blüte. Ganze Teppiche von Karnevalsprimeln blühten. Ja, letztes Jahr begann der Frühling wirklich sehr früh. Aber auch dieses Jahr wird es wieder Frühling - ganz sicher ;-)

Montag, 11. Februar 2013

Montagsherz - und blühende Blumen im Garten

Mein wöchentliches Montagsherz habe ich schon am Sonntagabend vorbereitet, um es morgens einstellen zu können, weil ich danach keine Zeit mehr dazu habe. Es ist ein Dekoherz, das im Schaufenster eines Weltladens in unserer Nähe hängt.


Mir gefiel die Grazilität des Schmuckes, bestehend aus zwei Herzen. Durch den dünnen Vliesvorhang hebt sich die Deko sehr gut ab.

Am Samstag waren wir unter anderem auch auf unserem Stückle, wie die Schwaben ihren Garten außerhalb bzw.  ihre kleine Apfelplantage oder Weinparzelle oder auch ihre Streuobstwiese nennen. Da haben wir unter dem einen Walnussbaum einen großen Fleck mit Winterlingen entdeckt.


Das ist ja nichts Besonderes. Die sieht man öfter in den Gärten im Januar oder Februar. Nur habe ich eben in meinen Gärten keine Winterlinge gehabt und freue mich über jede dieser Winterblüher. In meinem Garten unterm Haus ist ein einziger kleiner Winterling, der dieses Jahr jedoch noch gar nicht zum Vorschein gekommen ist.


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Folgendes Bild ist jedoch ziemlich selten für diese Zeit, denke ich. Bei uns im Garten unterm Haus blühen die Primeln jedenfalls meistens erst ab März. Die Primel unten im Bild wächst an einer geschützten Stelle auf dem Stückle. An anderer Stelle sah ich keine Primel blühen, obwohl ich an vielen Stellen Primelblätter entdeckt habe.


Wie diese zarten Wesen der Kälte trotzen und solch duftigen Blüten ins widrige Wetter recken, ist mir immer aufs Neue ein Wunder. Dieses hier hat mich besonders überrascht.

Ich freue mich auf weitere Überraschungen in unserem neuen Garten. Auch Forsythien wachsen viele am Rand. Wenn diese zu blühen beginnen, haben wir schon ein gelbes Feuerwerk anzusehen. In meinem Garten unten beim Haus habe ich erst eine kleine Forsythie, die erst langsam wächst. Ich hatte sie aus einem Ableger selbst gezogen.

Euch wünsche ich einen schönen Wochenanfang und noch zwei närrische Tage für die Faschingsfans. Am Aschermittwoch ist schließlich alles vorbei ;-)

Dienstag, 5. Februar 2013

Montagsherz am Dienstag und einige Bilder


Weil mein Mann gestern freigenommen hat, habe ich doch glatt vergessen, gestern das Montagsherz zu posten. Wir waren so in unserem Verlängerte-Wochenende-Modus drin, dass zumindest ich heute den ganzen Tag auf Montag gepolt bin. Wir haben ein richtig schönes Faulenzerwochenende hinter uns. Bei dem Wetter konnte man auch nicht viel mehr machen. Auch bei unserem Spaziergang am Samstagabend hat uns das Wetter auf dem letzten Stück heftigem Wind und Nieselregen beschert - aber auch herrlich frische, nicht zu kalte, Luft, die das Hirn durchgepustet hat.

Hier nun mein Montagsherz, ein fluffig weicher Loop-Schal, den ich genäht und in Herzform auf den Tisch zum Fotografieren gelegt habe. Ich will ihn noch in meinen DaWanda-Shop einstellen, bin aber noch nicht dazu gekommen.  Heute war die zweite größere Zahnarztbehandlung, die nicht gerade schmerzfrei verlief (der ganze Genehmigungskram über die Krankenkasse hat sich ziemlich lange hingezogen). Außerdem brauche ich endlich eine Gleitsichtbrille und habe sie mir heute ausmessen lassen. Dann daheim noch ein bisschen Hausarbeit und ... flutsch ... ist der Tag rum.


Geht es euch auch so, dass ihr euch an manchen Tagen fragt, wo die Zeit hingekommen ist? An manchen Tagen vergeht die Zeit für mich so schnell, dass ich das, was ich alles reinpacken wollte, gar nicht unterbringe. Naja, ich denke, dem einen oder anderen von euch geht es auch so. Der Tag hat ja zwar immer 24 Stunden, aber an manchen Tagen ist das einfach zu wenig ;-)


Das Bild von den Schwänen - wie oft bei weitem Abstand bei mir etwas unscharf - ist ein Ausschnitt eines Bildes, das ich auf unserem Spaziergang am Samstag am Breitenauer See entlang schnell geknipst habe. Ich liebe Schwäne, sie sind einfach so unvergleichlich elegant in all ihren Bewegungen, und auch das Symbol der Zweisamkeit gefällt mir.


Hier habe ich ein Foto von unserer Mohrle vom 20. Januar, als etwas Schnee lag. Sie schaut etwas grantig. Gerne stapfte sie nicht im Schnee, aber ich gehe auch dann ein bisschen mit ihnen raus und runter in den Garten, damit sie sich auslaufen können. Sie sind an solchen Tagen, an denen es kalt und/oder nass ist, sowieso grantig und wissen nicht, was sie dann drin im Haus anstellen sollen vor lauter Unfug. Eine Katze macht sich normalerweise nicht gerne nass, und Kälte ist auch nicht ihr Ding.


Ein schöner Kontrast zu dem Bild mit Schnee ist die Blüte eines Winterlings, die ich letzten Freitag in einem Garten fotografierte. Gerade die Blumenzwiebeln, die im Winter bzw. im zeitigen Frühjahr blühen, sind für mich ein Symbol dafür, dass immer wieder der Tag über die Nacht, der Frühling über den Winter siegt.

In dem Sinne wünsche ich euch eine schöne Woche, auch vielen Dank für eure vielen lieben Kommentare, alles Liebe, Irmgard