Zu Ehren von Udo Jürgens, der am 30. September 2014 80 Jahre alt wurde, kommt heute die o.g. Sendung.
Yvonne Catterfeld sang zum Auftakt "Und immer wieder geht die Sonne auf". Bei ihrer tollen Stimme bekam ich Gänsehaut, so seelenvoll und ausdrucksstark sang sie. Ihre Stimme ist reifer, noch inniger, geworden.
Chris de Burgh sang, passend zu seinem eigenen 66. Geburtstag, auf englisch das Lied "Mit 66 Jahren...".
Helene Fischers Interpretation von "Merci Cherie" war umwerfend und rührte Udo Jürgens zu Tränen.
Der weltberühmte Pianist Lang Lang spielte erst Mozarts "Rondo alla turka", dann begleitete er das Lied "Vielen Dank für die Blumen".
Derselbe Sänger vom vorigen Lied, Tim Bendzko, sang "Verloren in mir".
Dazwischen jeweils Ausschnitte von Liedern und Auftritten, Interviews, Meinungen.
Udo Jürgens spielte dann zum Gesang von Annett Louisan "Wer hat meine Zeit gefunden?" Sie hat nicht nur eine sehr kindliche Stimme, sondern sieht auch noch sehr kindlich aus.
Man merkte, wie die Sänger und Sängerinnen und ihre Interpretationen auch die anderen rührten.
Die Familienrunde brachte weitere Rührungsmomente.
Die bayerische Band LaBrassBanda sang daraufhin "Es wird Nacht, Senorita".
Otto Waalkes brachte wie gewohnt den Saal zum Toben mit seiner Version von Hänsel und Gretel und dem allgemein gesungenen Refrain "aber bitte mit Sahne" und zum Lachen mit "Friesischer Wein".
Christina Stürmer brachte danach wieder Gefühl mit "Griechischer Wein". Helene Fischer hat eine phantastische Stimme, sehr professionell und wirklich ein absoluter Profi. Ihre Stimmgewalt ist vergleichbar mit der von Celine Dion. Aber mich berühren einfach, seelenvoll, gesungene Lieder, mit Gefühl gesungen, noch mehr - sie gehen mir einfach direkt unter die Haut. Eben solche wie von Christine Stürmer und Yvonne Catterfeld.
Emil Steinberger, in der selben guten Form wie früher, brachte die Leute zum Lachen und den Saal zum Toben.
Teufelsgeiger David Garrett ließ seine Geige danach schluchzen und klingen mit "Ich war noch niemals in New York".
Paola gratulierte Udo, danach spielte und sang er mit Helene Fischer "I will, I can". Ja, es stimmt: ihre Stimme ist unerreicht bei uns, nur vergleichbar mit der von Celine Dion.
Jamie Cullum mit "If I never sing another song" brachte wieder eine Weltklassestimme, die mir bekannt vorkam, dessen Name mir aber - noch - nichts sagte. Wunderschön!
Eine Steigerung kam noch mit José Carreras, der erst eine kleine Rede hielt, dann zum Klavierspiel von Udo Jürgens und dem Geigenspiel von David Garrett zusammen mit Udo - er in englisch - sang: "Es ist mein Lied".
Zum Abschluss ein Medley, gespielt von Udo Jürgens. Der ganze Saal stand auf und klatschte und sang mit.
Immer mit dabei: Das Pepe Lienhard Orchester.
Doch es kommt noch was nach: Ein Gänsehaut-Lied über die Leere nach einem solchen erfolgreichen Abend.
Udo - Du bist der unerreicht!